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Verhütungsmittel kostenlos - wo und wie?

Das ist zu tun, um Verhütungsmittel kostenlos zu erhalten

Nicht jede Stadt/ jeder Kreis übernimmt die Kosten vollständig! Hier erklären wir kurz den Unterschied von Kostenübernahme, Kostenerstattung und Kostenzuschuss.

Verhütungsmittel-Kostenübernahme

Bei einer Zusage für die Verhütungsmittel-Kostenübernahme erfolgt die Abrechnung oft direkt zwischen pro familia und der Apotheke bzw. der Frauenärztin/ dem Frauenarzt. Rückmeldungen von Gynäkologinnen/ Gynäkologen und Apotheken bestätigen, dass dieser Ablauf einwandfrei funktioniert und alle Stellen gut zusammenarbeiten.

Verhütungsmittel-Kostenerstattung

Bei der Verhütungsmittel-Kostenerstattung muss das Geld erst vorgestreckt werden, um es dann vom Amt zurückzuerhalten. Das ist für Frauen, welche die Geringverdiener-Einkommensgrenze unterschreiten oder über einen Leistungsbescheid für Hartz IV, Sozialgeld, Sozialhilfe oder BAföG verfügen, eine wichtige Information.

Verhütungsmittel-Kostenzuschuss

Neben gelebten Kostenübernahme-Modellen für Verhütungsmittel gibt es aber auch Städte und Landkreise, die nur einen Kostenzuschuss für die Verhütung gewähren. Die Frau muss dann einen Teil der Kosten selbst zusteuern, was je nach gewünschtem Verhütungsmittel aufgrund des höheren Preises für Spirale oder Kupferkette wiederum eine Herausforderung bedeuten kann.

Verhütung kostenlos ermöglicht allen Frauen gleichberechtigt den Zugang zu effektiven Langzeit-Verhütungsmethoden

Sichere Verhütung kann sehr wohl eine Frage des Geldes sein.

Hartz IV oder Sozialgeld-Bezieherinnen verhüten aufgrund einer fehlenden Kostenübernahme der Verhütungsmittel seltener als Frauen mit einem mittleren oder hohen Einkommen. Sie steigen gezwungenermaßen auf billigere und gleichzeitig weniger sichere Verhütungsmethoden um. 

Geringe Einnahmen machen es Frauen unmöglich, planmäßig auf eine Spirale, wie z. B. die Kupferkette GyneFIX® zu sparen. Leider sprengt diese Art der Verhütung mit ihren höheren Einmal-Kosten zu Beginn der Anwendung den finanziellen Rahmen vieler Frauen. Bekämen Frauen Langzeit-Verhütungsmittel kostenlos vom Amt (Sozialamt, Gesundheitsamt etc.) zur Verfügung gestellt, dann könnten sich deutlich mehr Frauen eine Spirale einsetzen lassen. Auf diese Weise würden sie von einer sehr effektiven und gleichzeitig komfortablen Verhütungsmethode profitieren.

Eine Frau, die sich über kostenfreie Verhütungsmittel informiert, befindet sich in einer Notlage. Sie möchte Verantwortung übernehmen und verhüten!

Vorteile kostenfreier Verhütung:

Gerade finanziell benachteiligte Frauen profitieren von kostenloser Verhütung, damit sich ihre aktuell schwierige Situation nicht zusätzlich durch eine ungewollte Schwangerschaft verschlechtert. Besonders diese Frauen haben die Möglichkeit der Nutzung eines unkomplizierten Verhütungsmittels verdient, welches sie vor typischen Anwendungsfehlern und Wechselwirkungen bewahrt und lange wirksam ist.

Selbst wenn der gute Vorsatz besteht, ist noch längst nicht jede Frau in der Lage, zum Beispiel mit der Pille oder dem Verhütungsring konsequent zu verhüten. Die regelmäßige Einnahme bzw. gewissenhafte Anwendung stellt für viele Frauen eine Herausforderung dar. Diesen Frauen würden wir eine große Last abnehmen, wenn wir ihnen kostenlos die Spirale (Kupferkette, Kupferspirale oder Hormonspirale) als verlässliches Langzeit-Verhütungsmittel leichter zugänglich machen. Außerdem würde dies ungewollten Schwangerschaften und folglich Schwangerschaftsabbrüchen vorbeugen.

Auch BAföG-beziehende Studentinnen würden wir entlasten, wenn die Finanzierung ihrer Verhütung gesichert wäre.

 Der Verhütungsmittelfonds als Nachfolger der „Hilfe zur Familienplanung“

Wir begrüßen die Initiative vieler Städte und Kommunen, die Kosten für Verhütungsmittel für Frauen mit wenig Geld zu übernehmen und somit Verhütung kostenlos zu ermöglichen. Kritiker äußern „Verhütungsmittel gratis ist Sex auf Staatskosten“. Dabei sollten sie bedenken, dass sexuelles Verlangen ebenso wie Hunger zur Sicherung unseres Fortbestandes in uns Menschen verankert ist. Sexuelle Aktivität findet so oder so statt. Die Frage ist eben nur, ob durch ein Verhütungsmittel geschützt oder unter Verzicht auf Verhütung, weil das Geld dafür nicht reicht.

Ein einheitliches bundesweites Programm gibt es derzeit nicht. Kostenfreie Verhütung von der Stadt Berlin gibt es schon lange, mit guten Erfahrungen. In der Zwischenzeit ziehen weitere Städte nach und bilden für die Verhütungsmittel-Kostenübernahme sogenannte Verhütungsmittelfonds. Diese Verhütungsmittelfonds im Hinblick auf § 49 SGB II sollen den Wegfall der früheren Sozialleistung „Hilfe zur Familienplanung“ etwas auffangen, welche bedürftigen Frauen Kosten für ihre Verhütung bezahlt hat.

Der Zwiespalt in der Verhütungsberatung

Die Möglichkeit, dass Frauen über einen Verhütungsmittelfonds ihre Verhütung kostenlos erhalten können, ist grundsätzlich eine zielführende Maßnahme. Allerdings ist zu beachten, dass von den Städten und Landkreisen meistens eine bestimmte Summe Gelder für einen festgelegten Zeitraum bewilligt wird. In München wurde 2014 ein Verhütungsmittelfonds in Höhe von 1,6 Millionen Euro beschlossen. Dieser wurde bereits im Jahr 2016 auf 200.000 Euro gekürzt, weil offenbar weniger Frauen Verhütungsmittel kostenlos in Anspruch genommen hatten, als ursprünglich gedacht.

Ein solcher Fall ist aber eine Seltenheit. Denn meistens reicht die beschlossene Höhe der Gelder des Verhütungsmittelfonds bei Weitem nicht aus, um den Bedarf an kostenlosen Verhütungsmitteln in der jeweiligen Region zu decken. Es passiert, dass der Topf nach einem gewissen Zeitraum ausgeschöpft und die Kostenübernahme ab diesem Zeitpunkt ausgesetzt ist. Häufig findet kurze Zeit später wieder die Übernahme der Kosten für Verhütungsmittel statt, weil neue Gelder für den Verhütungsmittelfonds bereitgestellt werden. Dennoch kann es zu Pausen kommen, sodass sich die Frau nicht darauf verlassen können, ihre Verhütungsmittel kostenlos zu erhalten. 

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen erleben die Beratungsstellen (z. B. Schwangerschaftsberatungsstellen wie pro familia) in der Verhütungsberatung einen Zwiespalt. Einerseits kennen Sie die Not und möchten so vielen Frauen wie möglich helfen, um ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden. Andererseits wissen sie, dass sie nicht allen bedürftigen Frauen kostenfreie Verhütung zur Verfügung stellen können: Zum einen, weil die Gelder des Verhütungsmittelfonds nicht ausreichen und zum anderen, weil aufgrund von begrenzter Kapazität die hohe Anzahl an Anfragen gar nicht abgearbeitet werden kann. Schließlich geht es neben der Verhütungsberatung auch noch um andere für Frauen und Familien wichtige Themen in einer solchen Beratungsstelle. Vermutlich findet in manchen Regionen keine breite Information über die Möglichkeit der Verhütungsmittel-Kostenübernahme statt, um einen aktuell nicht zu bewältigenden Ansturm zu vermeiden.


Ist Langzeit-Verhütung ohne Hormone aufgrund höherer Kosten ein Privileg?

Die zahlreichen Rückmeldungen von Frauen an uns bestätigen, dass die höheren Einmal-Kosten die größte Hürde für eine Anwendung der Kupferkette GyneFIX® für eine mehrjährige Verhütung ohne Hormone darstellen. Insbesondere, wenn sich Frauen mit Sozialleistungsbezug wie z. B. Hartz IV eine Verhütung ohne Hormone wünschen, dann bleiben ihnen oft nur Kondome und/oder die natürlichen Verhütungsmethoden als Alternativen. (Anmerkung: Für Kondome als Verhütungsmittel gibt es in der Regel keine Kostenübernahme).

Die Beratungsstellen bitten die Gynäkologinnen und Gynäkologen, die Verordnung der Verhütungsmittel unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vorzunehmen, damit das Geld aus dem Verhütungsmittelfonds verantwortungsbewusst eingesetzt wird. Es erweckt den Anschein, dass mit hormonellen Verhütungsmitteln wie Pille, Verhütungsring oder Verhütungspflaster deutlich mehr Frauen mit gratis Verhütung versorgt werden können, weil der Preis auf den ersten Blick niedriger ist.

Aber was ist, wenn eine Frau hormonelle Verhütungsmittel wie Pille, Verhütungsring, Verhütungspflaster oder Dreimonatsspritze aufgrund von Vorbehalten und aus Angst vor möglichen Gesundheitsrisiken nicht anwenden möchte? Oder wenn bei einer Frau bestimmte Risikofaktoren eine Verhütung mit Hormonen ausschließt? Ist sie dann gezwungen, Kondome anzuwenden, weil der Preis und die Kosten für eine Verhütung mit der Kupferkette oder mit der Kupferspirale bzw. Spirale zu hoch und somit unwirtschaftlich ist?

Im Hinblick auf die Wirkungsdauer betrachtet, entspricht die Kupferkette GyneFIX® trotz der höheren Kosten von rund 300 Euro einer wirtschaftlichen Verordnung. Denn summiert man die Kosten für die Verordnung von hormonellen Verhütungsmitteln für die Dauer von 5 Jahren und vergleicht diesen mit den Kosten für die Kupferkette GyneFIX®, dann schneidet die Kupferkette in vielen Fällen kostengünstiger ab. Die Kupferkette ist für eine Wirkungsdauer von 5 oder sogar 10 Jahren zugelassen, dafür fallen nur einmalige Kosten an. Und sie bietet noch weitere Vorteile: Weil sie direkt in der Gebärmutter wirkt, ohne dass die Anwenderin daran denken muss, sind ungewollte Schwangerschaften durch Anwendungsfehler wie Vergessen oder Wechselwirkungen ausgeschlossen. Das macht die Kupferkette GyneFIX® zur Verhütung einer Schwangerschaft, verglichen mit anderen Verhütungsmethoden sehr effektiv.

Welche Vorteile bietet die GyneFIX® gegenüber der Kupferspirale?

„Nehmen Sie doch die Kupferspirale, das ist das Gleiche wie die Kupferkette GyneFIX® und billiger!“, hören Frauen immer wieder in der Verhütungsberatung. Zwar ist die Kupferspirale selbst preiswerter, die Einlage beim Frauenarzt verursacht allerdings Kosten in gleicher Höhe.

Nun kann man sich fragen, woraus sich der Preis von über 100 Euro ergibt, wenn der Materialwert sicher niedriger ausfällt. Ein Verhütungsmittel wie eine Spirale oder Kupferkette ist das Ergebnis langjähriger kostenintensiver Forschungstätigkeit. Für Studien zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Kupferkette GyneFIX®, sowie immer mehr zu erfüllende Regularien entstehen hohe Kosten. Zudem wird jede Kupferkette GyneFIX® sorgsam mit Handarbeit in Europa produziert. Ein Aufwand, der sich lohnt, denn im Ergebnis erfreut sich die Kupferkette aufgrund ihrer guten Verträglichkeit einer bemerkenswert hohen Fortsetzungsrate bis zum Ende der 5-jährigen oder sogar 10-jährigen Tragedauer.

 

Nebenwirkungen Verhütungsmittel

Nicht selten werden andere Verhütungsmethoden aufgrund von Nebenwirkungen vorzeitig abgesetzt oder gewechselt. Die meisten GyneFIX®-Anwenderinnen tragen ihre Kupferkette aufgrund der Zufriedenheit hingegen meistens volle zugelassenen 5 oder 10 Jahre, weil sie während der Anwendung nichts oder kaum etwas von ihr bemerken. Und nach Ablauf der zugelassenen Tragedauer entscheidet sich ein Großteil der Anwenderinnen bewusst erneut für die Kupferkette. Das sagt viel aus. Die Kupferkette GyneFIX® macht einfach still und zuverlässig im Hintergrund ihren Job. Bekannte Nebenwirkungen der klassischen Kupferspirale beziehungsweise Spirale wie Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Blutungsverstärkung treten deutlich seltener auf. Die Kupferkette ist die kleinste erhältliche Spirale mit der geringsten Kontaktfläche zur Gebärmutterschleimhaut auf dem Markt und kommt mit weniger Kupfer aus.

Für viele Frauen passen die Modelle der klassischen Spirale beziehungsweise Kupferspirale nicht, weil sie größer ist als die Gebärmutterhöhle. Eine zu große Spirale kann die Gebärmutter dauerhaft reizen und zyklusabhängig immer wieder unterschiedlich starke Schmerzen verursachen. Bildlich lässt sich die Anwendung einer zu großen Spirale mit dem Tragen von zu kleinen Schuhen vergleichen – auch das verursacht Schmerzen. Einer GyneFIX®-Ärztin oder einem GyneFIX®-Arzt ist dieser Umstand bewusst und deshalb misst er die Gebärmutterhöhle bei jeder Voruntersuchung für die Einlage einer Spirale gründlich aus.

Die Kostenübernahme für die Kupferkette GyneFIX® als komfortables Langzeit-Verhütungsmittel ermöglicht somit auch Frauen mit einer kleinen Gebärmutterhöhle die sichere Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft über mehrere Jahre.

Die uns aktuell bekannten Städte/Kommunen mit Verhütungsmittelfonds für kostenlose Verhütungsmittel:

Sollte Deine Stadt hier nicht aufgelistet sein, bedeutet dies nicht zwingend, dass es dort kein Verhütungsmittelfonds für eine Verhütungsmittel-Kostenübernahme gibt. Vielmehr ist es uns nicht bekannt und Du kannst unter Umständen trotzdem Deine Verhütung kostenlos oder zumindest einen Zuschuss bekommen, bei nachweislich geringem Einkommen oder Bezug von Sozialleistungen wie Hartz IV, Sozialgeld, BAföG etc.

Mit welchem Preis muss ich rechnen?

Die Kupferkette GyneFIX® hat in der Apotheke einen Preis von ca. 130 € (UVP). Entweder hat Deine einlegende GyneFIX®-Ärztin bzw. Dein einlegender GyneFIX®-Arzt die Kupferkette vorrätig, oder er stellt Dir ein Rezept aus, mit welchem Du Deine GyneFIX® in der Apotheke abholen kannst. Hinzu kommen die Kosten für das Einlegen. Diese Kosten können je nach Region und Arztaufwand unterschiedlich hoch ausfallen. Außerdem kommen individuelle Faktoren hinzu, wie zum Beispiel: Narkose, Schmerzlinderung, Chlamydien Voruntersuchung etc. Durchschnittlich liegen die gesamten Kosten (inkl. der Kupferkette) meist zwischen 250 und 450 Euro. Auf die Tragedauer von 5 Jahren gerechnet, ergeben sich somit Verhütungskosten von ca. 4–8 Euro pro Monat.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die GyneFIX®?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt zwar bis zum 22. Geburtstag die Kosten für Verhütungsmittel, allerdings darf der Kassenarzt aufgrund des für ihn verpflichtenden Wirtschaftlichkeitsgebotes nur die wirtschaftlichste Behandlung verordnen.

 Die GyneFIX® Kupferkette bietet verglichen mit der klassischen Spirale viele Vorteile, ist jedoch nicht die wirtschaftlichste Methode und ist somit i. d. R. eine Privatleistung: Der Arzt stellt Dir nach der Einlage eine Rechnung aus, welche Du selbst bezahlen musst. Das ist auf den ersten Blick ein stattlicher Betrag, allerdings triffst Du diese Entscheidung der Wahl Deiner Verhütungsmethode für die nächsten Jahre und dann ist es für Deine Zufriedenheit wichtig, dass sie passt. Du kannst die Rechnung im Nachgang bei Deiner Krankenkasse einreichen. Manche Krankenkassen zeigen sich kulant und erstatten die Kosten. Solltest Du Sozialleistungen (z. B. BAföG) beziehen oder Geringverdienerin sein, dann ergibt sich eventuell in Deiner Stadt die Möglichkeit einer Kostenübernahme. Lies dazu weiter unten.

Kosten für die Kupferkette GyneFIX® in Raten bezahlen?

Einige GyneFIX®-Ärztinnen und -Ärzte bieten Ihren Patientinnen direkt an, die Kosten für die Spirale oder die Kupferkette GyneFIX® in Raten abzuzahlen. In unserem Ärztefinder kannst Du GyneFIX®-Praxen mit Ratenzahlung in Deiner Nähe durch Anhaken der Funktion „Ratenzahlung“ finden.

Bietet Dir Deine Gynäkologin/ Dein Gynäkologe selbst die Ratenzahlung nicht an, dann hast Du als Patientin nach Zugang der Rechnung die Möglichkeit, im Nachgang eine Ratenzahlungsvereinbarung zu vergleichsweise günstigen Konditionen direkt mit einer Verrechnungsstelle zu vereinbaren.

Dazu übermittelt der Arzt/ die Ärztin die Abrechnung für Deine Behandlung zum Einsetzen der Kupferkette an eine Verrechnungsstelle, wie zum Beispiel an die PVS. Viele Frauen nehmen diesen Service gerne in Anspruch, um die finanzielle Belastung für das Einsetzen der Spirale nicht in einer Summe tragen oder erst auf die Kupferkette sparen zu müssen. Aber: Die meisten Ärztinnen und Ärzte verfügen zwar über eine Schnittstelle zu solch einem Abrechnungsservice, wissen aber (noch) nicht, dass ihre Verrechnungsstelle einen Ratenzahlungsservice für ihre Patientinnen durchführt.

Unsere Empfehlung: Frag in der Frauenarzt-Praxis nach, ob die Möglichkeit besteht, Deine Arzt-Rechnung über eine Verrechnungsstelle abrechnen zu lassen. Lass Dir sagen, welche Verrechnungsstelle Dein Frauenarzt nutzt und kontaktiere diese Verrechnungsstelle direkt, um zu fragen, wie das Ratenzahlungsmodell für Dich konkret aussehen und ablaufen würde. Das bedeutet zwar auf den ersten Blick Aufwand für Dich, aber Du erhältst die gewünschte Ratenzahlungsvereinbarung für die Kupferkette GyneFIX®. Möglicherweise wird Deine Frauenärztin/ Dein Frauenarzt diesen Service ihrer/seiner Verrechnungsstelle zukünftig häufiger nutzen, wenn Du damit positive Erfahrungen gemacht hast.

GyneFIX® Kupferkette als kostenloses Verhütungsmittel für bedürftige Frauen?

Sichere und individuell passende Verhütung sollte keine Frage des Geldes sein.
Tatsache ist jedoch, dass sich Frauen mit wenig Geld und Einkommen häufig eine zuverlässige und individuell zu ihnen passende Verhütung nicht leisten können. Sie wählen oft gezwungenermaßen die preiswerteste Verhütungsmethode, obwohl sie hinsichtlich der Sicherheit, der Wirkungsweise oder dem Anwendungskomfort nicht überzeugt sind. Eine Kostenübernahme bedeutet eine große finanzielle Erleichterung für diese Frauen und Paare.

Erfreulicherweise unterstützen immer mehr Städte und Kommunen durch Verhütungsmittelfonds bedürftige Frauen, indem sie Verhütungsmittel kostenlos zur Verfügung stellen oder zumindest einen Zuschuss gewähren – auch die Kupferkette GyneFIX® für eine hormonfreie Verhütung.

 

Voraussetzungen für Kostenübernahme

Die im Einzelnen zu erfüllenden Voraussetzungen für die Kostenübernahme variieren, aber ähneln sich. In den meisten Fällen können die Bezieherinnen von BAföG (Studentinnen), Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV / Hartz 4, Sozialgeld vom Jobcenter (SGB II, SGB XII), Wohngeld-Bezieherinnen, Berufsausbildungsbeihilfe (Auszubildende mit BAB), Kinderzuschlag,
Geringverdienende unter der Einkommensgrenze nach § 85 SGB XII und Asylbewerberinnen mit AsylbLG von einer Übernahme der Kosten für Verhütung profitieren. Frauen, die ein Freiwilliges soziales Jahr FSJ, Bundesfreiwilligendienst BFD, Freiwilliges Ökologisches Jahr FÖJ ableisten bekommen ebenfalls in einigen Städten (z. B. Stadt und Landkreis München) die Kosten für Verhütungsmittel erstattet und erhalten diese somit gratis.

Rückmeldungen an uns untermauern, dass diese indirekte finanzielle Unterstützung durch die Kostenübernahme für die GyneFIX® Kupferkette besonders bei Studentinnen und Auszubildenden geschätzt wird. Studentinnen hätten sich über eine Information darüber von ihrem Studentenwerk gefreut, da sie nur schwer Kenntnis von diesem für sie wichtigen Angebot erlangt haben. Zuvor fühlten sie sich nicht selten gezwungen, preiswertere hormonelle Verhütungsmittel wie die Antibabypille anwenden zu müssen. Grundsätzlich waren sie zwar vom Nutzen einer Langzeitverhütung wie der Spirale überzeugt, konnten aber das Geld für die einmaligen hohen Kosten nicht aufbringen. Durch die Kostenübernahme wird Studentinnen mit der Kupferkette GyneFIX®  nun endlich auch eine sichere Verhütung ohne Hormone zugänglich. 

Eine bundeseinheitliche Regelung zur Erstattung der Kosten für Verhütungsmittel wie Kupferkette, Spirale, Verhütungsring, Pflaster oder Pille usw. gibt es bisher leider nicht. Eine mögliche Inanspruchnahme kann über die örtlichen Schwangerschaftsberatungsstellen, aber auch über die kommunale Verwaltung oder das Jobcenter geregelt sein. Daher:

Nachfragen kostet nichts!
Frage bei Deiner für Deinen Wohnort zuständigen pro familia Beratungsstelle , einer der anderen Schwangerschaftsberatungsstellen (Diakonie, donum vitae, caritas), dem Landratsamt, dem Sozialamt, dem Sozialdienst, dem Jobcenter oder dem Gesundheitsamt nach, um zu erfahren, ob Du als bedürftige Frau mit geringem Einkommen die GyneFIX® Kupferkette als Verhütungsmittel kostenlos erhalten kannst.

Hat sich etwas geändert?

Recherche-Stand: 28.02.2021. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Aktualität. Wir möchten unseren Leserinnen aber gern aktuelle Informationen bieten. Solltest Du also hier eine Stadt vermissen oder eine Stadt aufgelistet sehen, die keine kostenlosen Verhütungsmittel (mehr) zur Verfügung stellt, dann bitten wir um eine kurze Info an info@gynlameda.de. Vielen Dank.

@gynefixdeutschland

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Bei Fragen stehen wir Dir gern zur Verfügung:

E-Mail: info@gynlameda.de oder per Telefon unter 0711/21953675.