Was kostet die Kupferkette GyneFIX® ?

Du bist an der Kupferkette GyneFIX®interessiert und möchtest wissen, welche Kosten auf Dich zukommen? Wir haben Dir hier einen Überblick rund zum Thema Kosten erstellt. Außerdem kannst Du Dich hier über mögliche Finanzierungsmöglichkeiten wie eine Ratenzahlung oder Regelungen der Krankenkassen informieren. Zur kurzen Übersicht kannst Du Dir gerne einmal das Video anschauen:

Mit welchen Kosten musst Du rechnen?

Kosten für GyneFIX Kupferkette

Die Kosten für die Kupferkette GyneFIX® rechnen sich aus zwei Faktoren zusammen:

Wie Du der Tabelle unten entnehmen kannst, gibt es 3 verschiedene Modelle der Kupferkette GyneFIX®. Dein GyneFIX-Arzt oder Deine GyneFIX®-Ärztin wird anhand einer gynäkologischen Untersuchung und unter Berücksichtigung Deiner Wünsche, das für Dich am besten geeignete Modell ermitteln. Manche Ärzte und Ärztinnen haben die Kupferkette GyneFIX® bereits vorrätig, von anderen erhältst Du ein Rezept, mit welchem Du die Kupferkette dann in der Apotheke abholen kannst.

Der zweite Kostenfaktor ist das Einlegen. Diese Kosten können unabhängig von Region und Arztaufwand unterschiedlich hoch ausfallen. Außerdem wirken sich individuelle Faktoren wie Narkose, Schmerzlinderung und Chlamydien-Voruntersuchung etc. auf die Preisbildung aus. Im Durchschnitt lässt sich sagen, dass sich das Einsetzen in einer Preisspanne von 250 bis 450 Euro bewegt. Einige Praxen verlangen für die Ultraschalluntersuchung zwischen 10 und 80 Euro. Kläre dies im Vorfeld ab, damit Du genau weißt, welche Kosten Dich erwarten.

Finde Deine GyneFIX® -Ärztin/ Deinen GyneFIX® -Arzt!

Du möchtest unkompliziert hormonfrei verhüten? Kupferkette GyneFIX® kann die beste Alternative für Dich sein! Für mehr Informationen vereinbare ein Beratungsgespräch bei einer GyneFIX® -Ärztin / GyneFIX® -Arzt in Deiner Nähe.

Auf den ersten Blick kostet die Kupferkette GyneFIX® inklusive des Einsetzens einen stattlichen Betrag. Vergiss allerdings nicht, dass Du mit der Kupferkette GyneFIX® eine Verhütung für die nächsten 5 oder sogar 10 Jahre wählst. Dabei ist es wichtig, dass die Verhütungsmethode zu Dir passt und Dich zufriedenstellt.

Rechnest Du einmal die monatlich anfallenden Verhütungskosten
anderer Verhütungsmittel auf 60 Monate (für den Vergleich mit einem 5-Jahres-GyneFIX®-Modell) oder 120 Monate (für einen Vergleich mit 10-Jahres-GyneFIX®-Modell) hoch, dann schneidet GyneFIX® auf lange Sicht häufig deutlich preisgünstiger ab.

169 €

Stand: 1.11.2023

+
variierende Kosten für die Einlage zwischen 250 – 450 Euro

169 €

Stand: 1.11.2023

+
variierende Kosten für die Einlage zwischen 250 – 450 Euro

298 €

Stand: 1.11.2023

+
variierende Kosten für die Einlage zwischen 250 – 450 Euro

Kupferkette GyneFIX® in Raten abbezahlen?

Einige GyneFIX® -Praxen bieten Ihren Patientinnen direkt an, die Kosten für die Spirale oder Kupferkette GyneFIX® in Raten abzuzahlen. In unserem Praxisfinder kannst Du GyneFIX® -Ärztinnen und -Ärzte mit Ratenzahlung in Deiner Nähe durch Anhaken der Funktion „Ratenzahlung“ finden.

Deine GyneFIX® -Arzt/ Deine GyneFIX® -Ärztin bietet keine Ratenzahlung an?

Unsere Empfehlung:

    • Frag in der Frauenarzt-Praxis nach, ob die Möglichkeit besteht, Deine Arzt-Rechnung über eine Verrechnungsstelle abrechnen zu lassen.
    • Lass Dir den Namen der Verrechnungsstelle geben, die Dein Arzt nutzt.
    • Kontaktiere die Verrechnungsstelle direkt und frage nach dem Ratenzahlungsmodell

Das bedeutet zwar auf den ersten Blick mehr Aufwand für Dich, aber Du erhältst die gewünschte Ratenzahlungsvereinbarung für Kupferkette GyneFIX® und Dein Frauenarzt wird diesen Service seiner Verrechnungsstelle zukünftig sicher häufiger nutzen, wenn Du damit positive Erfahrungen gemacht hast.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für GyneFIX® ?

kupferkette-gynefix-kosten-krankenkasse-unter-22-jahren

Eigentlich ist die Kostenübernahme für Verhütungsmittel nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten. Es gibt aber Besonderheiten und bestimmte Fälle, in denen Krankenkassen einer Kostenübernahme zustimmen.

Bis zu Deinem 22 Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel. Darunter fallen Verhütungsmittel wie Kupferspirale, Hormonspirale, Vaginalring und weitere. Zusätzlich sind auch die Kosten für eine Notfallverhütung mit abgedeckt. Sind mehrere Verhütungsmittel für Dich geeignet, gilt das in § 12 SGB V verankerte Wirtschaftlichkeitsgebot. Das bedeutet, dass der Arzt das Verhütungsmittel einsetzen sollte, dass am günstigsten bzw. wirtschaftlichsten ist. GyneFIX® hat zwar viele Vorteile verglichen zur klassischen Spirale, ist jedoch häufig nicht das wirtschaftlichste Verhütungsmittel. Daher wird die Kupferkette GyneFIX® häufig als Privatleistung abgerechnet. Das bedeutet, Du bekommst am Ende eine Rechnung, von Deinem Arzt/ Deiner Ärztin, die Du zunächst bezahlen musst. Im Nachgang kannst Du diese Rechnung dann an Deine Krankenkasse schicken. Manche zeigen sich kulant und erstatten (teilweise) die Kosten.

Verhütungsmittel können auch verschrieben werden, um andere Krankheiten zu behandeln. Dazu zählt zum Beispiel die Pille, um eine Hauterkrankung wie Akne zu behandeln.

Bekommst Du ein Verhütungsmittel als therapeutisches Mittel verschieben, bezahlt die Krankenkasse dieses, auch wenn Du über 22 Jahre bist.

Nachfragen kostet nichts

Unsere Empfehlung lautet: Kontaktiere Deine Krankenkasse und frage einmal nach. Die gebotenen Leistungen variieren stark zwischen den Krankenkassen und um Klarheit zu schaffen, hilft oft nur nachfragen. Immer wieder erreichen uns Geschichten von Frauen, die ihre Kupferkette über die Krankenkasse erstattet bekommen haben. Es ist also nicht unmöglich. Deshalb trau Dich ruhig und frag einmal nach.

GyneFIX®-Ärztin / GyneFIX®-Arzt in Deiner Nähe

Kupferkette GyneFIX® als kostenloses Verhütungsmittel für Bedürftige?

Sichere Verhütung sollte keine Frage des Geldes sein! Dieser Meinung sind nicht nur wir, sondern auch zahlreiche Kommunen. Damit auch Frauen mit geringem Einkommen die Chance auf eine sichere und individuell passende Verhütung haben, bieten viele Kommunen als freiwillige Leistung eine Kostenübernahme oder einen Kostenzuschuss für Verhütungsmittel an.

Im Sozialgesetzbuch XII sind bestimmt Einkommensgrenzen festgelegt. Liegt Dein monatliches Einkommen unterhalb dieser Grenzen, zählt dies als geringes Einkommen und Du hast Anspruch auf bestimmte Sozialleistungen.
In der Regel sind

Schülerinnen, Auszubildende, Studentinnen, arbeitslose Frauen und Frauen mit niedrigem Familieneinkommen

davon betroffen.

Häufig wird von den Kommunen ein Verhütungsmittelfonds eingerichtet und eine bestimmte Summe zur Verfügung gestellt. Du kannst dann über die zuständige Stelle (Häufig Schwangerschaftsberatungsstellen, Jobcenter, Landratsamt…etc.) einen Antrag auf Kostenübernahme für Verhütungsmittel stellen. Nachdem geprüft wurde, ob Du berechtigt bist oder nicht, bekommst Du je nach Regelung die Kosten ganz erstattet oder erhältst einen Kostenzuschuss. 

Leider gibt es keine bundesweiten Regelungen zur Kostenübernahme von Verhütungsmittel. Deshalb entscheidet jede Kommune einzeln, ob und wie sie eine Kostenübernahme anbieten wollen. Es zählt als eine freiwillige Leistung.

Du möchtest mehr zu den Verhütungsmittelfonds lernen? In unserem Übersichtsbeitrag erklären wir, weshalb solche Angebote so wichtig sind und zeigen, welche Arten von Unterstützung Du erwarten kannst. Außerdem gibt es dort einen Leitfaden, der Dir grob erklärt, wie das Antragstellen ablaufen könnte.

Du willst direkt loslegen?

In unserem FAQ findest Du bereits einige Beiträge zu Städten, die eine Finanzierungsfonds für Verhütungsmittel eingerichtet haben. Du kannst Dich dann direkt an die richtige Beratungsstelle wenden. Vielleicht ist Deine Stadt bereits dabei.

@gynefixdeutschland

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