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Die WHO empfiehlt die Verhütung mit Kupfer bei Thromboseneigung uneingeschränkt (MEC Kategorie 1). Hochrisiko-Pillen wie Desogestrel erhöhen das Thromboserisiko auf 23 Fälle pro 100.000 Frauen pro Woche. GyneFIX® hat keinen Einfluss auf die Blutgerinnung und steigert das Thromboserisiko nicht.

Thromboserisiko und Pillen

Frauen jeden Alters, die die Pille einnehmen, sind davon betroffen, dass das Risiko von Thrombosen erhöht ist. Eine solche Thrombose, begünstigt durch die Anwendung der Pille, kann lebensgefährlich sein. Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in den Venen, das Blutgefäße verengt und verstopft, und es kann im schlimmsten Fall in die Lunge wandern. Die Folge ist eine Lungenembolie, welche tödlich enden kann. Das Thrombose-Risiko ist allerdings nicht nur mit der Antibabypille erhöht, sondern auch mit zahlreichen anderen hormonellen Verhütungsmitteln wie zum Beispiel dem Verhütungspflaster oder dem Verhütungsring (Hormonring).

Die unterschiedlichen Präparate der Pille verfügen über eine variierte Zusammensetzung der Wirkstoffe, und auch das Thromboserisiko ist dementsprechend nicht bei jedem Präparat identisch. Bei der Beurteilung des Risikos, eine Thrombose zu erleiden, sind auch die Pillengenerationen der Antibabypille unbedingt zu berücksichtigen, denn die neuesten Generationen der Antibabypille mit dem Gestagen Drospirenon werden verdächtigt, das Risiko für Thrombose zu erhöhen. 

Thromboserisiko und die Pille, vier Kernpunkte. Erhöhtes Risiko: Frauen jeden Alters, die die Pille einnehmen, haben ein erhöhtes Thromboserisiko, ein Blutgerinnsel in den Venen kann Blutgefäße verengen oder verstopfen. Mögliche Folge Lungenembolie: Wandert das Blutgerinnsel in die Lunge, kann eine Lungenembolie entstehen, die im schlimmsten Fall tödlich endet. Nicht nur die Pille betroffen: Auch andere hormonelle Verhütungsmittel wie das Verhütungspflaster oder der Hormonring erhöhen das Thromboserisiko, nicht nur die Antibabypille. Pillengeneration entscheidend: Die Wirkstoffzusammensetzung variiert je nach Präparat, neuere Pillengenerationen mit dem Gestagen Drospirenon stehen im Verdacht, das Thromboserisiko zusätzlich zu erhöhen. Infografik von verhueten-gynefix.de.

Thromboserisiko und die Pille

Warum das Risiko nicht bei jedem Präparat gleich ist

Erhöhtes Risiko

Frauen jeden Alters, die die Pille einnehmen, haben ein erhöhtes Thromboserisiko. Ein Blutgerinnsel in den Venen kann Blutgefäße verengen oder verstopfen.

Mögliche Folge: Lungenembolie

Wandert das Blutgerinnsel in die Lunge, kann eine Lungenembolie entstehen. Diese kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

Nicht nur die Pille betroffen

Auch das Verhütungspflaster oder der Hormonring erhöhen das Thromboserisiko, nicht nur die Antibabypille.

Pillengeneration entscheidend

Neuere Pillengenerationen mit dem Gestagen Drospirenon stehen im Verdacht, das Risiko zusätzlich zu erhöhen.

KI-unterstützt erstellt

Nicht nur die Antibabypille, auch andere hormonelle Verhütungsmittel erhöhen das Thromboserisiko, abhängig von Präparat und Pillengeneration.

Thromboseneigung: Das individuelle Risiko der Frauen

Insbesondere für Frauen mit Thromboseneigung ist zu bedenken, dass jede Verhütungsmethode neben der Eigenschaft, eine Schwangerschaft mit gewisser Sicherheit zu verhindern, auch Nebenwirkungen, wie zum Beispiel eine gewisse Thrombosegefahr, mit sich bringt. Um die individuellen Risikofaktoren von Pille und Thrombose beurteilen zu können, solltest du dich mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt besprechen. Wie sicher ist welche Verhütungsmethode wirklich? Wir erklären es dir detailliert in unserem Beitrag Pearl-Index: Verlässlichkeit von Verhütungsmitteln erklärt.

Bei Thrombosen: Pille absetzen und dann?

Wer als Frau Angst vor einer Thrombose hat, Risikofaktoren wie das Rauchen mitbringt oder familiär vorbelastet ist, sollte das Absetzen der Pille und den Umstieg auf eine hormonfreie Verhütungsmethode in Erwägung ziehen. Die GyneFIX® wird von vielen Frauen mit Thromboseneigung als komfortable Alternative zur Verhütung empfunden. Eine Verhütung auf Kupferbasis hat keinen Einfluss auf die Entstehung einer Thrombose und bietet gleichzeitig eine hohe Sicherheit bei günstigem Kostenprofil auf die gesamte Tragedauer, berechnet. Die Entscheidung für oder gegen eine Verhütungsmethode ist immer ein Kompromiss. Jede Frau sollte sich daher fragen: Welches gesundheitliche Risiko bin ich bereit, einzugehen? Die Packungsbeilage gibt Aufschluss über mögliche Risiken und Nebenwirkungen, darunter das Risiko, eine Thrombose zu erleiden. Zusätzlich solltest du deine Bedenken immer mit Ärztinnen und Ärzten besprechen.

In unserem Praxisfinder kannst du eine GyneFIX®-Praxis in deiner Nähe finden und einen Einlagetermin vereinbaren.

WHO-Empfehlung: Kupfer bei Thromboseneigung uneingeschränkt geeignet

Die Kupferkette GyneFIX® wirkt ohne Hormone und hat keinen Einfluss auf die Blutgerinnung. Im Praxisfinder findest du eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen in deiner Nähe, der dir unter Berücksichtigung deiner Voraussetzungen die Kette einsetzt.

FAQ: Häufige Fragen zu Pille und Thrombose

Das Risiko hängt stark vom Präparat ab. Hochrisiko-Pillen mit dem Wirkstoff Desogestrel erhöhen das Thromboserisiko auf 23 Fälle pro 100.000 Frauen pro Woche. Auch neuere Pillengenerationen mit Drospirenon stehen im Verdacht, das Risiko zu erhöhen.

Nein. Jede hormonelle Verhütungsmethode, also auch die Pille, das Verhütungspflaster oder der Hormonring, kann das Thromboserisiko erhöhen. Wie hoch dein persönliches Risiko ist, hängt von Faktoren wie Veranlagung, Alter und dem Wirkstoff des Kontrazeptivums ab. Am besten besprichst du das individuell mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.

Ja. Da die GyneFIX® ohne Hormone wirkt, beeinflusst sie die Blutgerinnung nicht und erhöht auch das Thromboserisiko nicht. Sie bietet gleichzeitig einen langfristig hohen Verhütungsschutz, der dich zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaft schützt.

Kombinierte Pillen enthalten ein Östrogen und ein Gestagen. Das Östrogen kann die Blutgerinnung beeinflussen: Es erhöht die Bildung bestimmter Gerinnungsfaktoren und verändert die Aktivität von Substanzen, die Blutgerinnsel normalerweise abbauen. Dadurch kann sich in den Venen leichter ein Blutgerinnsel bilden.

Das zusätzliche Risiko entsteht also vor allem durch die hormonelle Wirkung auf das Gerinnungssystem, nicht durch eine „Verstopfung“ der Blutgefäße durch die Pille selbst. Wie stark das Risiko steigt, hängt insbesondere von der Östrogendosis, dem enthaltenen Gestagen und der Art der Anwendung ab.

Eine Venenthrombose ist zwar selten, kann aber ernst sein: Löst sich ein Gerinnsel und gelangt in die Lunge, kann eine Lungenembolie entstehen.

Das Risiko für eine Venenthrombose ist bei einer kombinierten Pille vor allem in den ersten Einnahmemonaten erhöht, insbesondere im ersten Anwendungsjahr. Auch nach einer Unterbrechung von mindestens vier Wochen steigt es beim erneuten Beginnen wieder an.

Deshalb raten Fachgesellschaften davon ab, hormonelle Verhütungsmittel regelmäßig für längere Pausen abzusetzen und wieder zu beginnen, etwa aus ästhetischen oder unklaren Gründen. Wenn du die Pille pausierst oder wechselst, besprich den Zeitpunkt und eine mögliche Alternative besser vorher mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt.

Das Grundrisiko bleibt zwar insgesamt niedrig, kann aber durch weitere Faktoren wie ein höheres Alter, Übergewicht, Rauchen, Immobilität, frühere Thrombosen oder eine familiäre Gerinnungsstörung zusätzlich steigen.

Nicht eigenmächtig. Wenn du dir Sorgen machst, Risikofaktoren hast oder bereits eine Thrombose hattest, solltest du das mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt besprechen. Gemeinsam lässt sich klären, ob deine aktuelle Pille geeignet ist, welche Alternativen infrage kommen und wie du ohne Lücke verhüten kannst.

Bei einer bestätigten Thrombose oder einer Lungenembolie wird eine kombinierte hormonelle Verhütung in der Regel nicht weiterempfohlen. Dann sollte die ärztliche Beratung zeitnah erfolgen; die Pille solltest du aber nicht einfach absetzen, bevor eine Alternative besprochen ist.

Suche umgehend ärztliche Hilfe, wenn du eine schmerzhafte, geschwollene, meist einseitige, Wade, Atemnot, Brustschmerz, Herzrasen oder plötzliches Bluthusten hast. Diese Symptome können auf eine Thrombose oder Lungenembolie hinweisen.

Unter den kombinierten Pillen gelten Präparate mit den Gestagenen Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat als die Varianten mit dem vergleichsweise niedrigsten Thromboserisiko. Pillen mit Drospirenon, Gestoden oder Desogestrel haben ein höheres Risiko.

Als grobe Orientierung treten Venenthrombosen bei Levonorgestrel-haltigen kombinierten Pillen bei etwa 5 bis 7 von 10.000 Frauen pro Jahr auf, bei Drospirenon-, Gestoden- oder Desogestrel-haltigen Präparaten bei etwa 9 bis 12 von 10.000 Frauen pro Jahr.

Welche Pille für dich am besten passt, hängt jedoch nicht nur vom Thromboserisiko ab, sondern auch von deinen Beschwerden, Vorerkrankungen, anderen Medikamenten und deiner Verträglichkeit. Besprich die Auswahl daher individuell mit einer gynäkologischen Praxis.

Das relative Risiko für eine Venenthrombose bleibt während der Einnahme einer kombinierten Pille gegenüber Frauen ohne hormonelle Verhütung erhöht. Es ist jedoch nicht so, dass es mit jedem weiteren Einnahmejahr kontinuierlich stark weiter ansteigt: Am höchsten ist es zu Beginn der Einnahme und nach einer erneuten Pause von mindestens vier Wochen.

Nach dem ersten Einnahmejahr kann das Risiko etwas niedriger liegen als zu Beginn, bleibt aber im Vergleich zu Nichtanwenderinnen erhöht. Entscheidend sind daher weiterhin dein persönliches Risikoprofil und das konkrete Präparat.

Lange Einnahme ist also kein automatischer Grund zur Sorge, aber auch kein Grund, das Thema nicht regelmäßig zu besprechen. Bei neuen Risikofaktoren, etwa einer Operation mit längerer Immobilität, starkem Übergewicht, Rauchen oder einer Thrombose in der Familie, solltest du deine Verhütung erneut ärztlich prüfen lassen.

Es ist völlig normal, vor dem Einsetzen nervös zu sein. Das Einsetzen erfolgt in der Regel in der Praxis und dauert meist nur wenige Minuten. Vorher wird die Gebärmutter und der Muttermund untersucht; bei Bedarf kann die Einführung mit einer örtlichen Betäubung oder weiteren schmerzlindernden Maßnahmen begleitet werden. Die passende Vorbereitung und Schmerzlinderung sollte individuell mit der Praxis besprochen werden.

Viele Frauen beschreiben während des Einsetzens Druck, Ziehen oder krampfartige Beschwerden, die nach dem Eingriff nachlassen können. Andere berichten, dass die Behandlung kürzer und besser machbar war als erwartet. Erfahrungsberichte sind individuell, sie ersetzen keine medizinische Einschätzung, können aber helfen, realistische Erwartungen zu entwickeln.

Um die Angst zu reduzieren, kannst du vor dem Termin Fragen notieren: etwa nach Schmerzlinderung, möglichen Pausen während des Eingriffs, dem geeigneten Zyklustag und dem Verhalten nach dem Einsetzen. Wenn du während der Behandlung starke Schmerzen hast, sage es direkt, die Praxis kann auf dich eingehen.

 

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Unser Experte Dr. Ansgar Pett geht beim Online-Infoabend via Zoom auf deine Fragen rund um die GyneFIX®  ein.

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