Kupferkette GyneFIX® Verhütungsmythen unter der Lupe

Zum Thema Verhütung lassen sich oft skurrile „Fakten“ finden, die nicht immer ganz der Wahrheit entsprechen. Diese Missinformationen werden dann als Verhütungsmythen bezeichnet.
Verhütungsmythen sind allerdings nicht nur einfache Missverständnisse. Oft nehmen sie großen Einfluss auf die Entscheidung der Einzelnen, was wiederum zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen kann. Daher ist es wichtig, diese Mythen zu entlarven und Licht ins Dunkel zu bringen. Wir wissen, dass gute eigenständige Beurteilungen nur dann getroffen werden können, wenn ein allgemeiner Zugang zu den faktisch richtigen Informationen besteht. Denn nur so kannst Du selbstbestimmte und fundierte Entscheidungen über Deine sexuelle Gesundheit treffen.

Verhütungsmythen untersuchten mit Kupferkette gyneFIX

Die gängigsten GyneFIX® Verhütungsmythen

Wir von Kupferkette GyneFIX® sind schon immer den Weg der wissenschaftlichen Aufklärung gegangen und werden diesen auch weiterhin gehen. Deshalb wollen wir hier die größten Mythen und Vorurteile über Kupferkette GyneFIX® wissenschaftlich unter die Lupe nehmen und richtigstellen.

Die Kupferkette GyneFIX® ...

Stimmt nicht! – Kupferkette GyneFIX® zählt zu den Kupfer Intrauterinpessaren (IUP´s) und ist damit eine Spirale, die zur Empfängnisverhütung in die Gebärmutter eingesetzt wird. Jedoch im Gegensatz zur klassischen Kupferspirale (T-Spirale) handelt es sich bei der Kupferkette GyneFIX® um ein Frameless IUP, was bedeutet, dass auf einen zusätzlichen Rahmen zur Fixierung verzichtet wird. Die Bauweise der Kupferkette GyneFIX® ist demnach außergewöhnlich und zeichnet sich durch ein besonders kleines und schmales Design aus mit gerade mal einer Oberflächengröße von 200mm2 . Den sicheren Halt in der Gebärmutter erlangt die Kupferkette GyneFIX® durch eine spezielle Einsetztechnik, bei welcher ein Fadenknoten im oberen Muskelgewebe verankert wird. Diese spezielle Einsetztechnik ermöglicht, dass Kupferkette GyneFIX® flexibel in die Gebärmutter hängt und sich so der Gebärmutterform anpasst. Demgegenüber nimmt eine klassische Kupferspirale keine Rücksicht auf die individuelle Gebärmutterform. Diese Flexibilität in Kombination mit der kleinen Größe des GyneFIX® IUPs sorgen für eine deutlich geringere Fremdkörperreaktion und verbessern dazu noch den Pearl-Index. Im Vergleich: Eine klassische Kupferspirale hat einen Pearl Index von 0,3 – 0,8 während Kupferkette GyneFIX® einen Index von 0,1 – 0,5 erzielt. Zusammengefasst: Kupferkette GyneFIX® ist eine Kupferspirale, die sich aufgrund ihrer Bauweise von den klassischen Kupferspiralen abhebt. Flexibilität und kleine Größe des IUPs sorgen dafür, dass es zu deutlich weniger Störungen in der Gebärmutter kommt. Besonders die Anwenderinnen profitieren von dieser speziellen Bauweise, denn Kupferkette GyneFIX® hat eine höhere Verhütungssicherheit, allerdings weniger Nebenwirkungen. Du möchtest mehr über die Kupferkette GyneFIX® erfahren? -Dann schau doch mal hier vorbei!

Stimmt nicht! – Der Ursprung für den Entzündungsmythos lässt sich auf die Entwicklung eines Intrauterinpessars namens Dalkon Shield zurückführen. Dieses wurden 1970 in den USA und Puerto Rico sehr häufig angewendet, musste dann jedoch vom Markt genommen werden, da es zu mehreren schwerwiegenden Entzündungen bis hin zu Todesfällen führte. Bis heute hat sich der Ruf der Intrauterinpessare von diesen Ereignissen nicht erholt.

Tatsächlich entstehen Unterleibsentzündungen nicht durch eine Spirale, sondern durch Infektionen, ausgelöst durch Keime in der Gebärmutter oder den Eileitern. Diese Keime werden durch den Geschlechtsverkehr übertragen. Damit hängt das Risiko an einer Unterleibsinfektion zu erkranken, viel mehr mit der verschiedenen Anzahl an Sexualpartnern zusammen, die eine Frau und oder Ihr Partner haben. Mit der Anzahl der verschiedenen Sexualkontakte steigt und fällt das Risiko, an einer Unterleibinfektion zu erkranken. Dieses Risiko betrifft Frauen mit und ohne Spirale gleich.

Stimmt nicht! – Das ist ein Mythos. Generell kommt es sehr selten vor, dass sich die Position von Kupferkette GyneFIX® im Nachhinein verändert. Doch es kann passieren, dass sie in die Gebärmutterwand eindringt, diese durchwandert und in die Bauchhöhle gelangt. In den ersten 3 Monaten, besonders im Zuge der ersten regulären Menstruation, ist die Wahrscheinlichkeit einer Expulsion (Ausstoßung) erhöht. Trotzdem kommt es mit der Kupferkette GyneFIX® nicht häufiger zu Perforationen/ Dislokationen oder Expulsionen.

In der Vergangenheit zeigte sich, dass diese Komplikationen (Dislokation/ Expulsion/ Perforation) seltener auftreten, wenn das Einsetzen durch einen geschulten GyneFIX® -Arzt oder eine geschulte GyneFIX® -Ärztin erfolgte. Aus dieser Erkenntnis ließ sich ableiten, dass in vielen Komplikationsfällen ein fehlerhaftes Einsetzen vonseiten des Arztes oder der Ärztin der Auslöser war.
Aus diesem Grund werden wir nicht müde zu betonen, wie wichtig es ist, dass GyneFIX® von einem geschulten Arzt/ Ärztin eingesetzt wird, damit ein optimales Ergebnis erzielt werden kann. In dieser Schulung wird die spezielle Einsetztechnik intensiv geübt sowie Fragen geklärt und gleichzeitig wird so möglichen Komplikationen vorgebeugt. Lies hier mehr über die Perforation mit GyneFIX.

Stimmt nicht! -Zugegebenermaßen handelt es sich hierbei weniger um einen Mythos und mehr um eine Halbwahrheit. Denn ja, die verhütende Wirkweise von Kupferkette GyneFIX® beruht auf einer aseptischen/ sterilen Entzündungsreaktion. Achtung: Die verhütende Wirkweise von Kupfer ist bis heute noch nicht ganz geklärt. Eine Entzündung klingt zunächst abschreckend, ist aber in diesem Fall ganz ungefährlich. Allgemein gesprochen lässt sich eine Entzündung als Reaktion des körpereigenen Abwehrsystems auf einen Reiz wie Krankheitserreger oder auch Fremdkörper beschreiben. Von einer aseptischen oder auch sterilen Entzündung wird dann gesprochen, wenn dieser Prozess keimfrei, also ohne eine Infektion mit Keimen stattfindet. Im Fall der Kupferkette GyneFIX® lösen die Kupferionen, die in der Gebärmutter abgegeben werden, eine Fremdkörperreizung der Gebärmutterschleimhaut aus. Das körpereigene Abwehrsystem wird aktiv und reagiert mit einer sterilen (keimfreien) und oberflächlichen Entzündung der Gebärmutterschleimhaut, bei der es zum vermehrten Auftreten vom Makrophagen und Leukozyteninfiltrationen kommt. Makrophagen gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Sie sorgen dafür, dass die Spermien aktiv abgebaut werden (Phagozytose). Gleichzeitig wird das biochemische Milieu der Gebärmutterschleimhaut durch die sterile Entzündungsreaktion einnistungsunfreundlich gemacht (Nidationshemmung). Dank dieses doppelten Effekts können IUP´s wie die Kupferkette GyneFIX® auch im Notfall als Spirale danach (ähnlich wie die Pille danach) eingesetzt werden.
stimmt nicht! – Kupferkette GyneFIX® wird mithilfe einer speziellen Einsetztechnik im oberen Gebärmuttermuskel verankert. Für diese spezielle Technik ist eine bestimmte Dicke (11 mm) des oberen Fundusmuskels notwendig. Im Durchschnitt ist dieser Muskel bei jeder 5ten Frau nicht dick genug. Der beste Zeitpunkt zum Ausmessen der Fundusdicke ist in der 2. Zyklushälfte kurz vor erwarteter Menstruation. Wurde über einen längeren Zeitraum hinweg hormonell verhütet, kann diese eine Atrophie hervorgerufen haben, was dann die Ursache eines dünnen Myometriums sein kann. Nach Absetzen der hormonellen Verhütung bildet sich die Gebärmutter wieder zurück und auch der Muskel baut sich wieder auf. Ein weiteres Ausmessen kann sich dann lohnen. Am besten sollte dann die erste natürliche Menstruation (also zwei Blutungen) abgewartet werden. Danach kann die Fundusdicke in der 2ten Zyklushälfte erneut ausgemessen werden. Wichtig! Die Fundusdicke kann im Alter zunehmen. Daher lohnt es sich, diese später noch einmal ausmessen zu lassen.
Das stimmt nicht! -Dieser Mythos verliert zwar langsam an Relevanz, trotzdem taucht er immer mal wieder auf. Dabei ist die Kupferkette GyneFIX® für alle gebärfähigen Frauen jedes Alters geeignet. Hingegen kann die klassische Kupferspirale aufgrund ihres starren T-förmigen Gerüsts für viele Gebärmutter Größen zu groß sein. Junge Frauen und Frauen, die noch nicht geboren hatten, klagten daher häufiger über Nebenwirkungen wie starke Schmerzen und Blutungen. Die Kupferkette GyneFIX® sollte mit ihrer schlanken Bauweise eine Antwort auf diese Problematik sein. Deshalb wurde bei der Entwicklung auf ein starres Gerüst verzichtet und das Design so klein und schmal wie möglich gehalten. Aufgrund dieser besonderen Bauweise passt das GyneFIX® IUD größentechnisch in alle Gebärmutter Größen. Generell ist eine Spirale als Verhütungsmethode mit ihrer langzeitverhütenden Wirkung besonders in jungen Jahren attraktiv. Denn im jungen Alter liegt der Kinderwunsch oft noch in weiter Ferne und das Ausmaß einer ungewollten Schwangerschaft oder einem damit verbundenen Schwangerschaftsabbruch sind Erfahrungen, die besonders jungen Frauen erspart bleiben sollten. Eine sichere Langzeitverhütung für 5 oder 10 Jahren kann den jungen Frauen die Möglichkeit geben, ihre Sexualität sorgenfrei und sicher zu erkunden.

Stimmt nicht! -Der Mythos der Kupferallergie und Kupfervergiftung aufgrund einer Kupferspirale geistert noch immer im Internet herum. Die Kupferabgabe von GyneFIX® ist allerdings ungefährlich für die meisten Frauen, da die Kupfermenge zu gering ist. Generell ist eine Kupferallergie eine sehr seltene Erkrankung, denn Kupfer ist ein Spurenelement und kommt natürlicherweise im Körper vor (ca. 50 – 80 mg). Tatsächlich nehmen wir allein täglich rund 1 – 1,5 mg Kupfer über unsere Nahrung zu uns. Im Vergleich dazu gibt die Kupferkette täglich nur etwas 0,02 – 0,0736 mg Kupfer ab. Die Menge ist also verschwindend gering und kann keine Kupferallergie hervorrufen.
Dazu kommt, dass manche Menschen denken, dass sie gegen Kupfer allergisch sind, in Wirklichkeit reagieren sie aber gegen bestimmte Verunreinigungen (z.B. Nickel), die im Kupfer enthalten sind. Bei der Kupferkette GyneFIX® handelt es sich um medizinisches Kupfer von höchster Reinheit (99,99% rein), deshalb sind allergische Reaktionen auf Verunreinigungen auch ausgeschlossen.

Ausnahme ist die sogenannte Kupferspeicherkrankheit, auch Morbus Wilson Syndrom genannt. Es handelt sich um eine Erbkrankheit, bei der die Ausscheidung von Kupfer gestört ist. Diese Erkrankung betrifft rund 0,0005 % der Weltbevölkerung (jeder 200.000ste Mensch). Die Wahrscheinlichkeit, eine Thrombose mit der Pille zu entwickeln, ist da beispielsweise um ein Vielfaches wahrscheinlicher (0,09–0,12 %), als dass eine Kontraindikation für die Verhütung mit Kupfer vorliegt. Hier findest Du einen ausführlichen beitrag zum Thema Kupfervergiftung und Kupferallergie.

Stimmt nicht! – Leider gibt es keine Verhütungsmethode, die zu 100 % vor einer Schwangerschaft schützt. Deshalb kann es in seltenen Fällen trotz Anwendung von Kupferkette GyneFIX® zu einer Schwangerschaft kommen. Generell lässt sich aber sagen, dass es sich hierbei um seltene Einzelfälle handelt und eine Schwangerschaft unter der Anwendung der Kupferkette keine Regel darstellt. Tatsächlich liegt die Verhütungssicherheit von GyneFIX® bei 99,5 – 99,9%. Damit zählt GyneFIX® zu den sichersten und effizientesten Verhütungsmethoden.
Stimmt nicht! – Dieser Mythos ist ein Resultat aus dem Infektions- Entzündungsmythos. Wenn es zu einer unbemerkten oder zu spät erkannten Unterleibsinfektion durch Keime kommt und diese Keime dann weiter in die Eierstöcke wandern, können sie diese vernarben oder verkleben. In diesem Fall wäre die Fruchtbarkeit tatsächlich eingeschränkt. Allerdings kommt es nur sehr selten zu so einem Vorfall und hat wie oben bereits erwähnt, weniger mit der Verhütungsmethode und mehr mit der Anzahl der verschiedenen Sexualpartner zu tun. Die Kupferkette GyneFIX® nimmt im Gegensatz zu hormonellen Verhütungsmethoden keinen Einfluss auf den natürlichen Zyklus der Frauen. Das bedeutet, dass die altersgerechte und individuelle Fruchtbarkeit direkt nach dem Entfernen wieder hergestellt ist. Nach der Entfernung von GyneFIX® kann eine Frau direkt mit dem nächsten Zyklus wieder schwanger werden.
Stimmt nicht! – In der Anfangszeit (< 6 Monate) kann die Periode etwas stärker, länger und/oder schmerzhafter sein als zuvor. Außerdem können Schmierblutungen auftreten. Diese Nebenwirkungen gehen meistens nach der Anfangszeit wieder zurück und nach einigen Zyklen stellt sich meistens Dein normales Blutungsmuster wieder ein. Solltest Du davor hormonell verhütet haben, kann es sein, dass Dir Deine Periode stärker vorkommt. Hormone verringern meistens die Blutungsstärke. Der Grund für die stärkere Menstruation ist dann nicht GyneFIX® , sondern das Absetzen der hormonellen Verhütungsmethode. Ebenso können menstruationsbedingte Symptome, die mit der hormonellen Verhütung unterdrückt wurden, wieder zurückkehren. Studien konnten weder eine Zunahme an Schmerzen noch eine Verstärkung der Periode mit Kupferkette GyneFIX® feststellen.

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Verhütungsmythos: Die Beste Verhütung!

Die beste Verhütung gibt Frauen die Möglichkeit, ihre reproduktive Biografie aktiv und selbst(bewusst) zu bestimmen, ohne große Einbußen oder Nebenwirkungen aushalten zu müssen.  
Obwohl der Verhütungsmarkt eine Fülle an Optionen bietet und es wohl noch nie so viele Wahlmöglichkeiten gab wie heutzutage, fällt es Frauen zunehmend schwerer, eine passende Verhütungsmethode zu finden. 

Gibt es schlichtweg einfach keine guten Verhütungsmethoden und ist die Suche nach der „besten Verhütung“ daher nichts weiter als ein weiterer Verhütungsmythos?

Die beste Verhütungsmethode? Der größte Verhütungsmythos von allen?

Wir sind der Meinung, dass die Anforderungen an die Verhütung von Frau zu Frau stark variieren. Es ist deshalb nicht möglich, von „der“ besten Verhütungsmethode zu sprechen, denn diese gibt es schlichtweg einfach nicht. Vielmehr handelt es sich um viele verschiedene Methoden für unterschiedliche Bedürfnisse und da gilt es das bestmögliche Match für jede Frau zu finden. 

GyneFIX® Verhütungsmythen ~ Ade

Kupferkette GyneFIX® ist als Verhütungsmethode eine Antwort auf viele Bedürfnisse von Frauen. Es erfüllt mit einer Tragedauer von 5 oder 10 Jahren den Wunsch nach einer Langzeitverhütung, weist dank der Wirkung ohne Hormone keine systemischen Nebenwirkungen auf und erhält den natürlichen Zyklus der Frau. Gleichzeitig ist der Tragekomfort sehr hoch, denn die Bauweise ist im Vergleich zur klassischen Kupferspirale deutlich kleiner, schlanker und flexibler. Da sich Kupferkette GyneFIX® den Bewegungen der Gebärmutter anpasst, kommt es zu deutlich weniger Nebenwirkungen. Zusätzlich bestätigen die vielen positiven Rückmeldungen von Patientinnen die nebenwirkungsarme Wirksamkeit der Kupferkette GyneFIX® . Doch trotz des guten Rufs bei den Anwenderinnen wird Kupferkette GyneFIX® als Verhütungsoption bei vielen Gynäkologinnen und Gynäkologen nicht vorgestellt oder erwähnt. Das liegt einerseits daran, dass Kupferkette GyneFIX® häufig immer noch als einfache „Kupferspirale“ wahrgenommen wird, andererseits auch an den vielen Verhütungsmythen.

Räume auf mit den Verhütungsmythen!

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