Zum Hauptinhalt springen
< Zurück
Drucken

Rauchen und Verhütung: Thromboserisiko steigt

Rauchst du und nimmst gleichzeitig eine Pille mit Östrogen, verdreifacht sich ab dem 30. Lebensjahr dein Risiko für Thrombosen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die hormonfreie Kupferkette GyneFIX® umgeht dieses Risiko komplett, da sie ohne Hormone wirkt und dein Blutgerinnungssystem nicht beeinflusst.

junge frau raucht zigarette und verhuetet mit kupferkette gynefix

Risiko bei Kombination Pille und Rauchen

Raucherinnen sollten auf hormonelle, insbesondere östrogenhaltige Verhütungsmittel, darunter diverse Präparate der Antibabypille, den Hormonring und das Verhütungspflaster, verzichten. Rauchen und gleichzeitig die Pille mit Östrogen als Verhütung anzuwenden. Das ist eine gefährliche Kombination, denn die Hormone können eine starke Steigerung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Thrombosen und Schlaganfall hervorrufen. Rauchen und Verhütung ist ein Thema, das vielen Frauen nicht bewusst ist, obwohl sie regelmäßig Zigarettzen rauchen.

Warum ist die Verhütung mit der Pille und Rauchen gefährlich? WHO bestätigt.

Die Östrogene in der Pille oder anderen Verhütungsmitteln mit Hormonen verändern die Zusammensetzung der Gerinnungsfaktoren im Blut, wodurch sie leichter verklumpen und Thrombosen im Körper auslösen können. Treffen diese beiden Risikofaktoren, Rauchen und gleichzeitige Anwendung der Pille mit Östrogen zur Verhütung, aufeinander, steigert sich ihre Wirkung und das damit verbundene Thromboserisiko immens. Das gilt insbesondere für Raucherinnen ab 35 Jahren: Laut WHO gilt die Pille für sie ab täglich 15 Zigaretten als nicht mehr vertretbar (WHO-Kategorie 4). Auch bei weniger als 15 Zigaretten täglich rät die WHO ab diesem Alter meist von der Pille ab (Kategorie 3) und empfiehlt eine ärztliche Einzelfallprüfung.¹

Rauchen und Pille: WHO-Einstufung nach Alter und Zigarettenmenge
Alter Zigaretten pro Tag WHO-Kategorie Bedeutung
< 35 Jahre unabhängig von der Menge Kategorie 2 Pille weiterhin anwendbar
≥ 35 Jahre < 15 Zigaretten Kategorie 3 Nutzen überwiegt Risiko meist nicht mehr
≥ 35 Jahre ≥ 15 Zigaretten Kategorie 4 Pille nicht empfohlen (Gesundheitsrisiko)

Erklärung: Rauchen erhöht in Kombination mit der hormonellen Pille das Risiko für Thrombosen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit steigendem Alter und steigender Zigarettenmenge wächst dieses Risiko deutlich. Ab 35 Jahren und starkem Rauchen rät die WHO grundsätzlich von der Pille ab. Wer raucht, sollte die Verhütungsmethode ärztlich abklären lassen. Hormonfreie Alternativen wie die Kupferkette GyneFIX® sind von diesem Risiko nicht betroffen, da sie ohne Hormone wirkt.

Quellen: WHO Medical Eligibility Criteria for Contraceptive Use, 6. Auflage (03.11.2025)

Stand: August 2026 | Hinweis: Diese Tabelle ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte sprich mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen über die für dich geeignete Verhütungsmethode. Fragen zur Kupferkette GyneFIX® kann eine im Praxisfinder gelistete Praxis am verlässlichsten beantworten. Dort betreuen Ärztinnen und Ärzte regelmäßig GyneFIX®-Patientinnen und können dich auf Basis dieser Erfahrung individuell beraten.

Zigaretten und Verhütung: GyneFIX® als Alternative

Die Kupferkette GyneFIX® hat sich für Raucherinnen als Alternative zu hormoneller Verhütung bewährt. In einer Umfrage, welche Eigenschaften eine optimale Verhütungsmethode für Frauen, die (viel) rauchen, erfüllen müsse, antwortete der Großteil der Teilnehmerinnen wie folgt:

  • Sie muss sicher sein und einer ungewollten Schwangerschaft vorbeugen.
  • Sie sollte die Gesundheitsrisiken des Rauchens nicht verstärken.
  • Sie sollte einfach anzuwenden sein und den Geschlechtsverkehr nicht beeinträchtigen.
Diesen Anforderungen einer sinnvollen Verhütung für Raucherinnen wird die GyneFIX® gerecht. Als eine der hormonfreien Verhütungsmethoden wird die Kupferkette in die Gebärmutter eingesetzt und bietet dort Verhütungsschutz für bis zu 10 Jahre. Sie ist als moderne Langzeitverhütung mit einem Pearl-Index¹ von 0,2 sehr sicher und als Verhütung für die Raucherin vorteilhaft. Und auch ihr Kostenprofil fällt auf die Anwendungsjahre gerechnet deutlich günstiger aus als bei vielen anderen Methoden der Empfängnisverhütung.

Als Raucherin zu hormonfreier Verhütung wechseln?

Wenn du regelmäßig rauchst und auf eine hormonfreie Verhütung umsteigen möchtest, hilft dir eine zertifizierte Praxis bei der Beratung.

FAQ: Häufige Fragen zu Rauchen und Verhütung

Nein. Du musst nicht zwingend mit dem Rauchen aufhören, solltest aber wissen, dass die Kombination mit hormoneller (östrogenhaltiger) Verhütung dein Gesundheitsrisiko beeinflussen und dein Thromboserisiko signifikant erhöhen kann. Alternativ kannst du auf eine hormonfreie Methode wie die Kupferkette setzen, die unabhängig vom Rauchverhalten sicher wirkt. Eine individuelle Beratung bei deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt hilft dir bei der Entscheidung.

Je mehr Zigaretten du täglich rauchst und je älter du bist, desto stärker steigt dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter hormoneller Verhütung. Besonders ab dem 35. Lebensjahr rät die WHO Raucherinnen bestimmten Konsums von östrogenhaltigen Verhütungsmitteln ab. Eine ärztliche Beratung hilft dir, dein individuelles Risiko richtig einzuschätzen.

Die Hormone der Pille verändern die Zusammensetzung der Gerinnungsfaktoren im Blut, wodurch es leichter verklumpen kann. In Kombination mit Rauchen steigt dadurch dein Risiko für Thrombosen und Schlaganfälle deutlich an, besonders bei starkem Nikotinkonsum. Deshalb wird Raucherinnen häufig zu hormonfreien Methoden geraten.

Quellen

¹World Health Organization (WHO): Medical eligibility criteria for contraceptive use, 6. Auflage, 03.11.2025, ISBN 978-92-4-011558-3. Deckungsgleich referenziert auch im U.S. MEC 2024 (CDC/MMWR, Vol. 73, No. 4, 08.08.2024).

²

³

Instagram

Folge uns mit einem Klick auf das Icon
für wöchentlichen Content zum Alltag mit der Kupferkette

Instagram

Folge uns mit einem Klick auf das Icon für wöchentlichen Content zum Alltag mit der Kupferkette
Nach oben scrollen

Du hast noch Fragen?

Unser Experte Dr. Ansgar Pett geht beim Online-Infoabend via Zoom auf deine Fragen rund um die GyneFIX®  ein.

gynaekologe dr ansgar pett