Verhütung für junge Frauen: GyneFIX® ab der ersten Periode
1. Welche Verhütung für Mädchen und Teenager?
1.2 Geeignete Verhütungsmethoden für junge Frauen
2. Kupferkette GyneFIX® für junge Frauen
2.1 Was kostet die Kupferkette GyneFIX® für Mädchen?
3. Spirale für junge Frauen ohne Kinder
4. Wie läuft das Einsetzen ab, und tut es weh?
Die Kupferkette GyneFIX® eignet sich als Verhütung für junge Frauen ab der ersten Periode, auch ohne ersten Sex gehabt zu haben. Mit einem Pearl-Index von 0,2 ist sie die sicherste hormonfreie Verhütungsmethode für Mädchen und Teenager. Unter 22 Jahren übernimmt die Krankenkasse häufig die Kosten.
Welche Verhütung für Mädchen und Teenager?
Gerade die erste Verhütungsmethode für Mädchen sollte sorgfältig ausgesucht und den hohen Ansprüchen gerecht werden. Die Wahl der richtigen Verhütungsmethode ist besonders für junge Frauen und Mädchen wichtig, um sicher und unbeschwert die Schule zu beenden und ihre Zukunft zu planen. Verhütung für junge Frauen sollte wie folgt sein:
Gerade in der Zeit, in der man die ersten sexuellen Erfahrungen sammelt, das erste Mal Sex plant, ist eine ungewollte Schwangerschaft oder sogar ein damit verbundener Schwangerschaftsabbruch eine belastende Erfahrung. Mädchen werden heutzutage immer früher sexuell aktiv und haben ihr erstes Mal. Diese Zeit sollte aufregend und zugleich unbekümmert sein.
Geeignete Verhütungsmethoden für junge Frauen
Hormonelle Verhütungsmethoden bieten zwar einen hohen Verhütungsschutz, erfordern teils aber auch sehr viel Aufmerksamkeit. Hinzu kommt eine gewisse Regelmäßigkeit, wie beispielsweise das tägliche Einnehmen einer Pille, die in der Pubertät oft noch fehlt. So wird die Pille vergessen, es gibt Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder die Anwendung wird falsch begonnen. Hinzu kommt, dass das Hormonsystem bei jungen Frauen gerade noch in der Entwicklung steckt und künstliche Hormone darauf einen negativen Einfluss nehmen können. Aus diesen Gründen wünschen sich viele junge Frauen selbst, genau wie häufig ihre Eltern, eine Verhütung ohne Hormone. Möglich sind auch Nebenwirkungen wie Migräne, Gewichtszunahme, häufigere Blasenentzündungen oder depressive Verstimmungen und Libidoverlust. Das klingt nicht nach idealer Verhütung für junge Frauen…
Dann sind da die Barrieremethoden: Doch auch die Verhütung ausschließlich mit Kondomen kann problematisch werden, etwa wenn das Kondom reißt, platzt oder zu spät entfernt wird. Je ungeübter das junge Paar ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit für eine Verhütungspanne. Bedenke: Nur ein Kondom oder Femidom bietet Schutz vor der Infektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten! Weißt du nicht über deinen eigenen Gesundheitszustand Bescheid oder den deines Sexualpartners, so empfehlen wir dir, stets ein Kondom zu verwenden.
Eine hormonfreie Alternative muss her. Doch Halt: Ist eine hormonfreie Methode nicht viel zu unsicher für junge Frauen und Mädchen? In Zeiten, in denen hormonfrei noch Coitus interruptus oder die Kalendermethode bedeutete, sicherlich schon. Aber mit der Zeit haben sich auch hochsichere, hormonfreie Verhütungsalternativen entwickelt. Eine von ihnen ist die Kupferkette GyneFIX®. In unserem Praxisfinder kannst du gezielt nach einer GyneFIX®-Praxis in deiner Nähe suchen, die dir die weiterentwickelte Kupferspirale erklärt und einlegt.
Du möchtest mehr dazu wissen? Speziell für junge Schülerinnen und Frauen haben wir hier unser kostenloses Referat zur Verhütung mit allen wichtigen Informationen zusammengestellt.
Kupferkette GyneFIX® für junge Frauen
„Ich hatte die Kupferspirale 1,5 Jahre. Sie ist schon zu Beginn einmal nach unten gerutscht.“
Erfahrungsbericht aus 2023
Die Kupferkette GyneFIX® ist für junge Frauen, die noch keine Kinder geboren haben, geeignet. Anders als herkömmliche Spiralen ist sie rahmenlos und flexibel. Dadurch, dass sie eine flexible Form hat und besonders klein ist, ist sie auch bei einer kleinen Gebärmutter leicht einsetzbar und verursacht selten Probleme. Nach dem Einsetzen der Kupferkette kann sie 5 oder 10 Jahre im Uterus verbleiben und bietet für diese Dauer einen zuverlässigen Empfängnisschutz. So funktioniert die Verhütung mit Kupfer: Lies hier mehr über die Wirkweise der Kupferkette.
GyneFIX® besteht aus einem Nylonfaden, auf dem kleine Kupferhülsen aufgefädelt sind. Diese sind hohl, weshalb die aktive, verhütende Kupferoberfläche auch bei der kleineren Außenfläche der Kupferkette größer ist als bei herkömmlichen, mit Kupferdraht umwickelten Spiralen. Dies ist die Basis für den sehr sicheren Empfängnisschutz mit einem Pearl-Index von 0,2. Die Kupferkette eignet sich auch als Verhütung für junge Frauen im Nachhinein, also als Notfallverhütung nach einer Verhütungspanne auch nach dem Eisprung, und somit als Alternative zur Pille danach. Mit einer über 99%igen Verhinderung einer Schwangerschaft, bis zum 5. Tag nach der Verhütungspanne, ist sie sogar die sicherste Notfallverhütung für junge Frauen, die es gibt.
Was kostet die Kupferkette GyneFIX® für Mädchen?
Natürlich spielen auch die Kosten, die durch das Einsetzen von GyneFIX® entstehen, eine Rolle. Die Kupferkette GyneFIX® kostet in der Apotheke circa 189,00 €. Hinzu kommen die Kosten für die Einlage in der Frauenarztpraxis. Je nach Umfang der Voruntersuchungen und Region kommen hierfür nochmals 80 bis 300 € hinzu. Betrachtest du die mögliche Tragedauer von fünf Jahren, so sind die monatlichen Kosten der Kupferkette trotzdem vergleichsweise gering. Geht man von einem Gesamtpreis von 300 € aus, sind es gerade mal 5,80 € im Monat. In der Regel ist die Einlage eine Privatleistung in der gynäkologischen Praxis.
Unter 22 Jahre? Die Krankenkasse übernimmt die Kosten
Spirale für junge Frauen ohne Kinder
Die Annahme, die Spirale sei nur ein Verhütungsmittel für Frauen, die bereits Kinder geboren haben, ist so nicht richtig. Im Gegenteil, GyneFIX® mit ihrer schmalen Bauweise ist hervorragend für junge Frauen mit kleiner Gebärmutter, die (noch) nicht geboren haben, geeignet.
Es gibt einige Vorurteile bezüglich der Verwendung von Spiralen als Verhütungsmittel für kinderlose Frauen. Ein häufig gehörtes Vorurteil ist, dass Spiralen bei Frauen ohne Geburtserfahrung Schmerzen verursachen. Dieser Schmerz tritt jedoch oft aufgrund der Größe und Form der Spirale auf. Eine klassische Hormonspirale oder Kupferspirale ist nicht selten zu groß für die Gebärmutter junger Frauen. Die moderne Weiterentwicklung der klassischen Kupferspirale aber wird nicht grundlos auch als Minispirale bezeichnet. Die Kupferkette GyneFIX® 200 ist nur 2 cm lang und 2 mm breit, was bedeutet, dass sie nahezu in jede Gebärmutter passt, ohne Beschwerden zu verursachen. Sie ist flexibel und passt sich den natürlichen Bewegungen des weiblichen Körpers an, ohne ein starres T-Gerüst, das Schmerzen verursachen könnte.
Wie läuft das Einsetzen ab, und tut es weh?
Vor dem Einsetzen tastet dich deine Frauenärztin zunächst ab, damit sie Lage und Größe deiner Gebärmutter einschätzen kann. Weil du noch keine Geburt hinter dir hast, verwendet sie dafür meist ein besonders kleines Spekulum. Das eigentliche Einsetzen der Kupferkette dauert nur wenige Minuten.
Wie stark du das Einsetzen spürst, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Viele empfinden einen kurzen, ziehenden Schmerz, vergleichbar mit stärkeren Regelschmerzen, der mit dem Einsetzen selbst wieder nachlässt. In den ersten Tagen danach können leichte Unterleibsschmerzen oder eine etwas stärkere Blutung auftreten.
Sprich offen mit deiner Frauenärztin, wenn du Angst vor dem Termin hast. Erfahrene GyneFIX-Praxen kennen diese Sorge gerade bei jungen Patientinnen und nehmen sich entsprechend Zeit.
Wo bekomme ich die Kupferkette?
Die Kupferkette GyneFIX® bekommst du nur über ein Rezept von einer Ärztin oder eienm Arzt. Um die Sicherheit der Methode zu gewährleisten, ist es besonders wichtig, zu einer speziell trainierten GyneFIX® -Ärztin bzw. einem speziell trainierten GyneFIX® -Arzt zu gehen. Die Insertionstechnik ist anders als bei herkömmlichen Spiralen, da die Kupferkette im Gebärmuttermuskel verankert wird ›› Zum Praxisfinder
Fazit: Zitat einer Frauenärztin
Zusammenfassend möchten wir Frau Prof. Dr. med. Christine Skale aus der Fachzeitschrift FRAUENARZT 08/2023 zitieren:
„Die Intrauterine Kontrazeption ist auch bei der sehr jungen Frau effektiv, sicher und akzeptiert. Die Form der Kontrazeption ist eine individuelÌe Entscheidung und muss den Bedürfnissen aber auch dem Risikoprofil der Patientin angepasst werden, denn keine Kontrazeption passt für alle Frauen gleich.“
Frau Prof. Dr. med. Christine Skale
FAQ: Häufige Fragen zur Verhütung für junge Mädchen
Die Kupferkette GyneFIX® kann problemlos auch bei jungen Frauen eingesetzt werden, die noch keine Geburt hatten. Sie ist die filigranste Kupferspirale auf dem deutschen Markt und passt sich den natürlichen Bewegungen der Gebärmutter diskret an. Für die Insertion ist es irrelevant, ob die Patientin geboren hat oder nicht.
Ja. Insofern keine Kontraindikation besteht, kannst du dir die Spirale als Jungfrau einsetzen lassen. Für die Einlage der Kupferkette kann dann auch ein besonders kleines Spekulum benutzt werden, das das Einführen in die Gebärmutter so angenehm wie möglich gestaltet.
Mehr dazu kannst du in unserem Artikel GyneFIX® als Jungfrau nachlesen.
Ja. Die Kupferkette GyneFIX® kann bis zum 5. Tag nach einer Verhütungspanne, auch nach dem Eisprung, eingesetzt werden und verhindert dann in über 99 Prozent der Fälle eine Schwangerschaft. Damit ist sie eine sehr sichere hormonfreie Alternative zur Pille danach. Nutze gerne unseren Terminservice, um rechtzeitig einen Einlagetermin zu bekommen.
Die Kupferkette GyneFIX® ist hormonfrei und wird von vielen jungen Frauen gut vertragen. Wie bei jeder Spirale können aber vor allem in den ersten Monaten nach der Einlage stärkere, längere oder schmerzhaftere Regelblutungen sowie Schmierblutungen auftreten. Diese Beschwerden lassen bei den meisten Anwenderinnen mit der Zeit nach.
Direkt nach dem Einsetzen kann es zu leichten Blutungen, Unterleibsschmerzen oder Krämpfen kommen. Seltenere Risiken sind eine teilweise oder vollständige Ausstoßung der Kette, eine Infektion im kleinen Becken oder, sehr selten, eine Verletzung der Gebärmutterwand während der Einlage.
Wann solltest du ärztlichen Rat einholen?
Kontaktiere bitte zeitnah deine Frauenärztin oder deinen Frauenarzt, wenn du starke oder ungewöhnliche Blutungen, zunehmende Unterleibsschmerzen, Fieber, übel riechenden Ausfluss, Schmerzen beim Sex oder eine verspätete Periode hast. Das können Hinweise auf eine Infektion oder eine Schwangerschaft sein und sollten abgeklärt werden.
Ob die Kupferkette für dich geeignet ist, hängt unter anderem von deiner Gebärmutter, früheren Infektionen, Blutungen und einer möglichen Kupferallergie ab. Die vollständigen Gegenanzeigen, Warnhinweise und Nebenwirkungen findest du in der Gebrauchsinformation bzw. den Informationen für Patientinnen zu GyneFIX®; sie ersetzen nicht das persönliche Beratungsgespräch in der Praxis
Das hängt von deinem Alter und deiner jeweiligen Situation ab. Grundsätzlich darfst du über medizinische Behandlungen mitentscheiden, wenn du die notwendige Einsichtsfähigkeit besitzt; bei jüngeren Minderjährigen ist meist die Zustimmung der Eltern erforderlich. Für die Einlage einer Kupferkette solltest du deshalb offen mit einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt über dein Alter, deine Wünsche und deine familiäre Situation sprechen.
Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Das bedeutet: Sie geben Informationen über Untersuchung, Behandlung oder Verhütung grundsätzlich nicht ohne dein Einverständnis an deine Eltern weiter. Wenn du noch minderjährig bist, kann es aber sinnvoll sein, eine vertraute erwachsene Person einzubeziehen, etwa für den Weg zur Praxis, die Organisation des Termins oder Unterstützung danach.
Die konkrete Regelung zur Einwilligung kann im Einzelfall von deinem Alter, deiner Einsichtsfähigkeit und der medizinischen Maßnahme abhängen. Lass dich vor dem Termin persönlich beraten; die Praxis kann dir erklären, welche Schritte in deiner Situation notwendig sind.
Die Kupferkette GyneFIX® kann grundsätzlich ab der ersten Regelblutung eingesetzt werden, auch bei jungen Frauen, die noch keinen Sex hatten und noch keine Kinder geboren haben. Entscheidend ist nicht ein festes Mindestalter, sondern ob die Methode medizinisch zu dir passt und du die Einlage sowie die Nachsorge gut verstehen möchtest.
Für die Einlage brauchst du einen Termin bei einer Gynäkologin oder einem Gynäkologen, der oder die Erfahrung mit GyneFIX® hat. Dort wird zunächst geklärt, ob es medizinische Gründe gegen die Kupferkette gibt, etwa eine bestehende oder vermutete Schwangerschaft, ungeklärte Blutungen, eine akute Infektion oder eine bekannte Kupferallergie.
Wenn du minderjährig bist, sprich im Beratungsgespräch auch offen über deine Fragen zu Schmerzen, Eltern, Kosten und Schweigepflicht. Die Ärztin oder der Arzt kann dir individuell erklären, was für dein Alter und deine Situation gilt.
Die Kupferkette GyneFIX® kostet in der Apotheke etwa 189 Euro. Hinzu kommen die Kosten für Beratung, Untersuchung und Einlage in der gynäkologischen Praxis; je nach Praxis und Umfang können dafür ungefähr 80 bis 300 Euro anfallen.
Für Frauen unter 22 Jahren ist GyneFIX® in der Regel eine verschreibungspflichtige Kassenleistung. Das bedeutet: Die Krankenkasse übernimmt häufig die Kosten für die Kupferkette; kläre vor dem Termin, ob auch die Einlage bei deiner Kasse und deiner Praxis erstattet wird.
Bei einer Tragedauer von bis zu fünf oder zehn Jahren sind die Kosten über die Zeit vergleichsweise gering. Frage in der Praxis am besten direkt nach einer Kostenübernahme und after einem Rezept für GyneFIX®.
Zu den hormonfreien Verhütungsmethoden gehören Kondome, die Kupferkette bzw. Kupferspirale, das Diaphragma mit Verhütungsgel sowie Methoden zur Zyklusbeobachtung. Für jungen Frauen sind vor allem Kondome und die Kupferkette praktisch relevant, weil sie nicht von einer täglichen Anwendung abhängen.
Kondome sind die einzige Methode, die zusätzlich vor sexuell übertragbaren Infektionen schützt. Die Kupferkette bietet einen langfristigen Empfängnisschutz ohne Hormone, schützt aber nicht vor Infektionen; dafür sollte bei Bedarf weiterhin ein Kondom verwendet werden.
Die Kupferkette GyneFIX® eignet sich auch als Notfallverhütung: Sie kann bis zum fünften Tag nach einer Verhütungspanne eingesetzt werden und verhindert in über 99 Prozent der Fälle eine Schwangerschaft.
Für Teenager und junge Frauen kommen grundsätzlich mehrere Methoden infrage: Kondome, die Kupferkette oder Kupferspirale, die Pille, Verhütungsring, Verhütungsstäbchen, Hormonspirale, Diaphragma sowie die Pille danach als Notfallmaßnahme. Welche Methode am besten passt, hängt von Zuverlässigkeit, Anwendung, möglichen Nebenwirkungen und deinen persönlichen Wünschen ab.
Kondome sollten immer verfügbar sein, weil nur sie vor sexuell übertragbaren Infektionen schützen. Eine langwirkende Methode wie die Kupferkette kann sinnvoll sein, wenn du eine sichere, hormonfreie Verhütung möchtest, die nicht daran erinnert werden muss.
Die Entscheidung sollte gemeinsam mit einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt getroffen werden. Dabei können auch Fragen zu Schmerzen, Blutungen, Kosten, Eltern und Schweigepflicht besprochen werden.
Die Kupferkette GyneFIX® kann je nach Modell für fünf oder zehn Jahre in der Gebärmutter bleiben und bietet während dieser Zeit einen zuverlässigen Empfängnisschutz. Danach kann sie entfernt und bei Wunsch direkt durch eine neue Kette ersetzt werden.
Wichtig: Die tatsächliche Tragedauer hängt vom jeweiligen GyneFIX®-Modell ab. Lass dir bei der Einlage schriftlich oder im Patientenpass bestätigen, welches Modell du erhalten hast und wann die Kette gewechselt werden sollte.
Auch während der Tragedauer solltest du regelmäßig deine Kontrolltermine wahrnehmen. Wenn du starke Schmerzen, ungewöhnliche Blutungen, Fieber oder Veränderungen der Fäden bemerkst, vereinbare bitte früher einen Termin.
Eine klassische Kupferspirale hat meist ein starres T-förmiges Gerüst, das mit Kupferdraht umwickelt ist. Die Kupferkette GyneFIX® ist dagegen rahmenlos: Kleine Kupferhülsen sind auf einem flexiblen Nylonfaden aufgereiht und werden in der Gebärmutter verankert.
Durch dieses flexible, kleine Design passt sich GyneFIX® den Bewegungen der Gebärmutter an. Die GyneFIX® 200 ist nur etwa 2 cm lang und 2 mm breit; das kann besonders bei einer kleinen Gebärmutter oder bei Frauen ohne Geburtserfahrung vorteilhaft sein.
Beide Methoden verhüten hormonfrei mit Kupfer. Der wesentliche Unterschied liegt also in Form, Größe und Befestigung, nicht darin, dass die Kupferkette grundsätzlich nebenwirkungsfrei wäre. Auch bei GyneFIX® können anfangs stärkere Blutungen oder Schmerzen auftreten.
GyneFIX® besteht aus einem flexiblen Nylonfaden, auf dem kleine hohle Kupferhülsen aufgefädelt sind. Diese Hülsen geben Kupferionen ab und sind für die verhütende Wirkung verantwortlich.
Durch die hohle Form der Kupferhülsen entsteht trotz der kleinen Größe eine große aktive Kupferoberfläche. Die Kette hat kein starres T-Gerüst und passt sich daher den natürlichen Bewegungen der Gebärmutter an.
Die genaue Zusammensetzung, die Anwendung und alle Sicherheits hinweise findest du in der Gebrauchsinformation bzw. den Informationen für Patientinnen zu GyneFIX®.