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Die Minipille enthält kein Östrogen, aber sie ist nicht hormonfrei: Sie wirkt mit Gestagen systemisch auf den Körperkreislauf. Ihr Pearl-Index von 0,3 bis 7¹ macht sie sicherer als Kondome, aber weniger sicher als die Kupferkette GyneFIX® (0,1-0,5¹). Hier findest du alle Fakten zu Wirkung, Nebenwirkungen und der hormonfreien Alternative.

Das ist die Minipille

Viele Frauen entscheiden sich für die Anwendung der Minipille, weil sie unter anderem das Thrombose-Risiko umgehen möchten oder die Pille mit Östrogen schlichtweg nicht vertragen. Insbesondere älteren Frauen, Bluthochdruck-Patientinnen, Migräne-Patientinnen, Müttern in der Stillzeit oder Frauen, die rauchen, wird die Minipille als Verhütungsmethode empfohlen. Die Minipille enthält kein Östrogen, frei von Hormonen ist sie dennoch nicht. Häufig wird die Minipille auch als östrogenfreie Pille bezeichnet, da sie ausschließlich auf Gestagenbasis verhütet. Wusstest du, dass die Minipille auch Stillpille entspricht?

GyneFIX® als Alternative zur Minipille

Wer mit der Minipille verhütet, allerdings gesundheitliche Risiken oder die Möglichkeit von Nebenwirkungen auf Körper und Psyche reduzieren möchte, sollte auf eine hormonfreie Verhütungsmethode umsteigen. Mit der Kupferkette GyneFIX® ist eine sichere und gleichzeitig nebenwirkungsarme Verhütung ohne Hormone alternativ zur Minipille möglich geworden. Viele Frauen, die sich im ersten Schritt für eine Minipille interessiert hatten, entschieden sich schlussendlich für die Kupferkette und lassen sich diese in einer GyneFIX®-Praxis (Praxisfinder) einsetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Kupferkette, ist genau wie die klassische Kupferspirale, in der Anwendung sicherer als die Minipille: Das belegt der Pearl-Index. Hier kannst du nachlesen, was Frauen berichten, die von der Minipille zur Kupferkette gewechselt sind.

Sie ist bequem, kann nicht vergessen werden und sie verursacht keine systemischen Nebenwirkungen.

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Wirkung der Minipille

Die Minipille ist östrogenfrei und enthält nur Gestagen, und das in einer relativ hohen Dosierung. Das Hormon Gestagen in der Minipille

  1. hemmt den Eisprung und
  2. schaltet den natürlichen weiblichen Zyklus aus.

Es kommt zu einer Schleimpfropfbildung am Gebärmutterhals, die den Spermien den Zugang zur Gebärmutter versperren soll. Zusätzlich bewirkt die Minipille ein Ausdünnen der Gebärmutterschleimhaut, sodass die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert wird.

Die Minipille wird durchgängig eingenommen und es gibt keine Pillenpause!

Nachteile der Minipille

Trotz des Verzichts auf Östrogen hat die hormonelle Minipille auch Nachteile. Vor einer Verhütung mit der Minipille solltest du dementsprechend die Packungsbeilage gewissenhaft studieren, denn obwohl etwa das Thrombose-Risiko geringer ist als bei Kombinationspräparaten der Pille, bleibt das Risiko im Vergleich zu einer Verhütungsmethode ohne Hormone trotzdem erhöht. Die Liste der möglichen systemischen Nebenwirkungen ist auch bei der Minipille lang. Beobachtet werden

  • Gewichtsveränderungen,
  • Müdigkeit, Depressionen und sexuelle Unlust,
  • Akne,
  • Haarausfall,
  • Brustspannen und
  • Übelkeit.

Bei einigen Frauen treten mit der Minipille zudem Zwischenblutungen auf. Andere werden vom Ausbleiben ihrer Periode überrascht, weil durch die Minipille der natürliche Zyklus ausgeschaltet wird. Mit dem Absetzen der Pille gehen häufig zusätzliche Nebenwirkungen einher. Diese sind jedoch vorübergehend und sollten dich nicht vor dem Wechsel deiner Verhütungsmethode abschrecken.

„Ich habe 10 Jahre lang mit der Minipille verhütet und davon immer mehr Probleme bekommen. Im letzten Jahr musste ich eine Östrogenkur machen wegen Wechseljahresbeschwerden durch die Pille. Außerdem hatte ich sehr starke Perioden, die bis zu 4 Wochen anhielten. Ich wollte unbedingt weg von hormoneller Verhütung.“

Hormonfrei, sicherer, ohne Eingriff in den Zyklus

Anders als die Minipille gibt die Kupferkette keine Hormone an den Körperkreislauf ab. Dein natürlicher Zyklus bleibt vollständig erhalten. Im Praxisfinder findest du eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen in deiner Nähe, der das Insertionstraining absolviert hat.

FAQ: Häufige Fragen zur Minipille

Nein. Die Minipille ist kein hormonfreies Verhütungsmittel, sondern eine hormonelle Verhütung mit dem Hormon Gestagen, aber ohne Östrogen. Sie unterscheidet sich demnach in ihrer Zusammensetzung von der Kombinationspille (Antibabypille), beide wirken allerdings auf Hormonbasis. Hormonfrei ist ein Kontrazeptivum dann, wenn deinem Körper, systemisch und lokal, keinerlei zusätzliche künstliche Hormone zugeführt werden.

Viele Anwenderinnen der Minipille bemerken Zyklusstörungen wie Schmierblutungen, unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen, was zwar meist harmlos, aber verunsichernd sein kann. Häufig treten auch Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Verstimmungen, Brustspannen, Akne oder weniger Lust auf Sex (Libido) auf, da das Gestagen in den Körperkreislauf aufgenommen wird und systemisch wirken kann. Wenn dich diese systemischen Nebenwirkungen stark belasten, kann der Wechsel zu einer hormonfreien Verhütung wie der Kupferkette GyneFIX® sinnvoll sein, die keinen Einfluss auf den Körperkreislauf nimmt.

Im Prinzip ja. Mit „Stillpille“ ist eine Minipille gemeint, also eine östrogenfreie Gestagenpille, die sich demnach besonders für die Stillzeit eignet. Sie enthält nur Gestagen, beeinflusst die Milchbildung in der Regel nicht und wird daher als geeignete Pille in der Stillzeit beschrieben. 

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¹Bei den zum Pearl-Index angegebenen Daten handelt es sich um den typical-use Wert. Dieser Wert gibt die Sicherheit einer Verhütungsmethode unter realen Bedingungen an und schließt mögliche Anwendungsfehler mit ein. In unserem Beitrag zum Pearl-Index haben wir dir dazu alles im Detail erklärt.

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gynaekologe dr ansgar pett