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Die Minipille enthält kein Östrogen, aber sie ist nicht hormonfrei: Sie wirkt mit Gestagen systemisch auf den Körperkreislauf. Ihr Pearl-Index von 0,3 bis 7¹ macht sie sicherer als Kondome, aber weniger sicher als die Kupferkette GyneFIX® (0,1-0,5¹). Hier findest du alle Fakten zu Wirkung, Nebenwirkungen und der hormonfreien Alternative.

Das ist die Minipille

Viele Frauen entscheiden sich für die Anwendung der Minipille, weil sie unter anderem das Thrombose-Risiko umgehen möchten oder die Pille mit Östrogen schlichtweg nicht vertragen. Insbesondere älteren Frauen, Bluthochdruck-Patientinnen, Migräne-Patientinnen, Müttern in der Stillzeit oder Frauen, die rauchen, wird die Minipille als Verhütungsmethode empfohlen. Die Minipille enthält kein Östrogen, frei von Hormonen ist sie dennoch nicht. Häufig wird die Minipille auch als östrogenfreie Pille bezeichnet, da sie ausschließlich auf Gestagenbasis verhütet. Wusstest du, dass die Minipille auch Stillpille entspricht?

GyneFIX® als Alternative zur Minipille

Wer mit der Minipille verhütet, allerdings gesundheitliche Risiken oder die Möglichkeit von Nebenwirkungen auf Körper und Psyche reduzieren möchte, sollte auf eine hormonfreie Verhütungsmethode umsteigen. Mit der Kupferkette GyneFIX® ist eine sichere und gleichzeitig nebenwirkungsarme Verhütung ohne Hormone alternativ zur Minipille möglich geworden. Viele Frauen, die sich im ersten Schritt für eine Minipille interessiert hatten, entschieden sich schlussendlich für die Kupferkette und lassen sich diese in einer GyneFIX®-Praxis (Praxisfinder) einsetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Kupferkette, ist genau wie die klassische Kupferspirale, in der Anwendung sicherer als die Minipille: Das belegt der Pearl-Index. Hier kannst du nachlesen, was Frauen berichten, die von der Minipille zur Kupferkette gewechselt sind.

Sie ist bequem, kann nicht vergessen werden und sie verursacht keine systemischen Nebenwirkungen.

UNSER TERMINSERVICE IST VOM 24.08-20.09 URLAUBSBEDINGT PAUSIERT.

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Angst vor der Einlage? Das solltest du wissen

Wer bisher nur die Minipille kennt, hat noch nie einen Eingriff wie die Spiraleinlage für die eigene Verhütung gebraucht. Der Gedanke an das Einsetzen der GyneFIX® Kupferkette kann deshalb zunächst mehr Sorge und Angst auslösen als die tägliche Tabletteneinnahme. Diese Unsicherheit ist nachvollziehbar, verdient aber eine realistische Einordnung:

Das Einsetzen dauert nur wenige Minuten und findet ambulant in der gynäkologischen Praxis statt, also ohne Narkose. Kurzzeitige Schmerzen während der Einlage sind möglich, ähnlich einem starken Ziehen im Unterbauch während der Periode, klingen aber in der Regel rasch wieder ab. Nicht jede Frauenärztin oder jeder Frauenarzt setzt die GyneFIX® ein. Über den Praxisfinder findest du gezielt Gynäkologinnen und Gynäkologen, die das Insertionstraining absolviert haben, und er schafft dir Sicherheit, dass der Eingriff in erfahrenen Händen liegt. Bei der Einlage handelt es sich in diesen Praxen nämlich um eine Routinebehandlung, der sich bereits viele Frauen problemlos unterzogen haben.

Wer zusätzlich informieren möchte, kann vorab beim kostenlosen Infoabend mit Experte Dr. Ansgar Pett alle Schritte der Einlage im Rahmen eines Zoom-Meetings (kein Einzelgespräch) erklären lassen, bevor ein Termin vereinbart wird. Das nimmt vielen Frauen die größte Unsicherheit vor dem eigentlichen Eingriff ›› Am GyneFIX® Infoabend teilnehmen

Wirkung der Minipille

Die Minipille ist östrogenfrei und enthält nur Gestagen, und das in einer relativ hohen Dosierung. Das Hormon Gestagen in der Minipille

  1. hemmt den Eisprung und
  2. schaltet den natürlichen weiblichen Zyklus aus.

Es kommt zu einer Schleimpfropfbildung am Gebärmutterhals, die den Spermien den Zugang zur Gebärmutter versperren soll. Zusätzlich bewirkt die Minipille ein Ausdünnen der Gebärmutterschleimhaut, sodass die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindert wird.

Die Minipille wird durchgängig eingenommen und es gibt keine Pillenpause!

Wirkmechanismus der Minipille

Vierfacher Schutz durch das Gestagen-Hormon

Eisprung wird gehemmt

① Wirkung 1

Zyklus wird ausgeschaltet

② Wirkung 2

Schleimpfropf verdichtet sich

③ Wirkung 3

Schleimhaut dünnt aus

④ Wirkung 4

Gut zu wissen

Durchgängige Einnahme, keine Pillenpause
Östrogenfrei, relativ hohe Gestagen-Dosis

KI-unterstützt erstellt

Nachteile der Minipille

Trotz des Verzichts auf Östrogen hat die hormonelle Minipille auch Nachteile. Vor einer Verhütung mit der Minipille solltest du dementsprechend die Packungsbeilage gewissenhaft studieren, denn obwohl etwa das Thrombose-Risiko geringer ist als bei Kombinationspräparaten der Pille, bleibt das Risiko im Vergleich zu einer Verhütungsmethode ohne Hormone trotzdem erhöht. Die Liste der möglichen systemischen Nebenwirkungen ist auch bei der Minipille lang. Beobachtet werden

  • Gewichtsveränderungen,
  • Müdigkeit, Depressionen und sexuelle Unlust,
  • Akne,
  • Haarausfall,
  • Brustspannen und
  • Übelkeit.

Bei einigen Frauen treten mit der Minipille zudem Zwischenblutungen auf. Andere werden vom Ausbleiben ihrer Periode überrascht, weil durch die Minipille der natürliche Zyklus ausgeschaltet wird. Mit dem Absetzen der Pille gehen häufig zusätzliche Nebenwirkungen einher. Diese sind jedoch vorübergehend und sollten dich nicht vor dem Wechsel deiner Verhütungsmethode abschrecken.

„Ich habe 10 Jahre lang mit der Minipille verhütet und davon immer mehr Probleme bekommen. Im letzten Jahr musste ich eine Östrogenkur machen wegen Wechseljahresbeschwerden durch die Pille. Außerdem hatte ich sehr starke Perioden, die bis zu 4 Wochen anhielten. Ich wollte unbedingt weg von hormoneller Verhütung.“

Hormonfrei, sicherer, ohne Eingriff in den Zyklus

Anders als die Minipille gibt die Kupferkette keine Hormone an den Körperkreislauf ab. Dein natürlicher Zyklus bleibt vollständig erhalten. Im Praxisfinder findest du eine Gynäkologin oder einen Gynäkologen in deiner Nähe, der das Insertionstraining absolviert hat.
hessisches staatsarchiv in darmstadt

FAQ: Häufige Fragen zur Minipille

Nein. Die Minipille ist kein hormonfreies Verhütungsmittel, sondern eine hormonelle Verhütung mit dem Hormon Gestagen, aber ohne Östrogen. Sie unterscheidet sich demnach in ihrer Zusammensetzung von der Kombinationspille (Antibabypille), beide wirken allerdings auf Hormonbasis. Hormonfrei ist ein Kontrazeptivum dann, wenn deinem Körper, systemisch und lokal, keinerlei zusätzliche künstliche Hormone zugeführt werden.

Viele Anwenderinnen der Minipille bemerken Zyklusstörungen wie Schmierblutungen, unregelmäßige oder ausbleibende Monatsblutungen, was zwar meist harmlos, aber verunsichernd sein kann. Häufig treten auch Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Verstimmungen, Brustspannen, Akne oder weniger Lust auf Sex (Libido) auf, da das Gestagen in den Körperkreislauf aufgenommen wird und systemisch wirken kann. Wenn dich diese systemischen Nebenwirkungen stark belasten, kann der Wechsel zu einer hormonfreien Verhütung wie der Kupferkette GyneFIX® sinnvoll sein, die keinen Einfluss auf den Körperkreislauf nimmt.

Im Prinzip ja. Mit „Stillpille“ ist eine Minipille gemeint, also eine östrogenfreie Gestagenpille, die sich demnach besonders für die Stillzeit eignet. Sie enthält nur Gestagen, beeinflusst die Milchbildung in der Regel nicht und wird daher als geeignete Pille in der Stillzeit beschrieben. 

Nicht zwangsläufig. Gewichtsveränderungen werden als eine der möglichen systemischen Nebenwirkungen der Minipille aufgeführt, ohne sie als sichere Folge oder reine Gewichtszunahme zu benennen. Ursache ist die systemische Wirkung des Gestagens im Körperkreislauf. Wie stark und in welche Richtung sich das Gewicht verändert, ist individuell verschieden. Wer diese systemische Wirkung ganz vermeiden möchte, kann auf eine hormonfreie Alternative wie die Kupferkette GyneFIX® umsteigen, die keinen Einfluss auf den Hormonhaushalt nimmt.

Die Minipille ist verschreibungspflichtig, weshalb du sie ausschließlich mit einem Rezept von einer Ärztin oder einem Arzt in der Apotheke abholen kannst. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel bis zum 22. Lebensjahr. In diesem Fall zahlst du bei der Abholung in der Apotheke nur die Rezeptgebühr von etwa 5 bis 10 Euro.

Bist du älter als 22 Jahre, greift das nicht mehr automatisch. Ab dann müssen die Kosten selbst getragen werden, es sei denn, es liegt eine medizinische Indikation vor, für die eine Kostenübernahme beantragt werden kann. Du zahlst demnach den vollen Apothekenpreis der Minipille von etwa 20 bis 45 Euro pro Dreimonatspackung selbst.

Die Minipille wird unter anderem gezielt Frauen mittleren Alters als Verhütungsmethode empfohlen, da sie kein Östrogen enthält und damit bestimmte Risiken umgeht, die mit östrogenhaltigen Präparaten verbunden sind. Das schützt jedoch nicht automatisch vor hormonellen Beschwerden in den Wechseljahren. Eine Anwenderin berichtet, dass sie nach 10 Jahren Minipille wegen Wechseljahresbeschwerden zusätzlich eine Östrogenkur benötigte, da die Minipille selbst kein Östrogen liefert und diese Beschwerden nicht abfängt.

Wer in dieser Lebensphase ganz auf hormonelle Einflüsse verzichten möchte, kann mit der Kupferkette GyneFIX® auf eine Verhütungsmethode umsteigen, die weder Östrogen noch Gestagen an den Körperkreislauf abgibt und den natürlichen Zyklus unangetastet lässt.

Bei der Minipille gilt ein deutlich engeres Zeitfenster als bei der Kombinationspille. Während bei der Kombinationspille 12 Stunden Verspätung meist unkritisch sind, beträgt das Zeitfenster bei reinen Gestagenpillen wie der Minipille oft nur 3 Stunden, je nach Präparat teilweise bis zu 12 Stunden bei neueren Wirkstoffen. Wird dieses Fenster überschritten, gilt die Pille als vergessen, und der Verhütungsschutz ist nicht mehr sicher gewährleistet.

Maßgeblich ist immer die Packungsbeilage des jeweiligen Präparats, da sich die Vorgaben unterscheiden können. Im Zweifel gilt: schnell handeln, in den folgenden Tagen zusätzlich mit Kondom verhüten und bei ungeschütztem Sex innerhalb der letzten fünf Tage über Notfallverhütung nachdenken. Bei Unsicherheit empfiehlt sich der Griff zur Packungsbeilage oder eine Rücksprache mit der Frauenärztin bzw. dem Frauenarzt oder ein vorübergehender Verzicht auf den Geschlechtsverkehr.

Diese Informationen findest du im Detail in unserem Artikel Pille vergessen – was tun?

Ein gewisses Unbehagen oder kurzzeitige Schmerzen während der Einlage sind nicht ungewöhnlich, meist vergleichbar mit stärkeren Periodenschmerzen, die schnell wieder nachlassen. Anders als bei der täglichen Pilleneinnahme ist das Einsetzen ein einmaliger Vorgang von wenigen Minuten, danach ist keine weitere Handlung mehr nötig. Lass dich von negativen Erfahrungen anderer Frauen nicht abschrecken, denn das Schmerzempfinden variiert enorm von Frau zu Frau, und vergewissere dich, dass es mittlerweile eine Vielzahl an schmerzlindernden Maßnahmen gibt, die dir zusätzlich Unterstützung bieten können, insofern du dasd möchtest. 

¹Bei den zum Pearl-Index angegebenen Daten handelt es sich um den typical-use Wert. Dieser Wert gibt die Sicherheit einer Verhütungsmethode unter realen Bedingungen an und schließt mögliche Anwendungsfehler mit ein. In unserem Beitrag zum Pearl-Index haben wir dir dazu alles im Detail erklärt.

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Du hast noch Fragen?

Unser Experte Dr. Ansgar Pett geht beim Online-Infoabend via Zoom auf deine Fragen rund um die GyneFIX®  ein.

gynaekologe dr ansgar pett