Endometriose und Verhütung: Hormonfrei mit GyneFIX®
Endometriose betrifft etwa 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter. Viele Betroffene möchten keine Hormone, weil hormonelle Methoden die Erkrankung zwar lindern, aber die Ursache nicht beheben und systemische Nebenwirkungen verursachen können. 82 % der GyneFIX®-Anwenderinnen mit Endometriose empfehlen die Kupferkette weiter.
2. Behandlung von Endometriose: Aktuelle Leitlinienempfehlungen zur Therapie (S2k-Leitlinie 2025)
2.1 Endometriosebehandlung ohne Hormone?
3. Welche Verhütung bei Endometriose?
3.b.1 Warum wählen Frauen mit Endometriose die Kupferkette?
4. Das sind die Vorteile von GyneFIX®
Was ist Endometriose?
Endometriose ist eine chronische, gutartige Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst, zum Beispiel an Organen wie den Eierstöcken, Eileitern, im Bauch- oder Beckenraum, am Darm oder Bauchfell. Das namensgebende Endometrium ist die Schleimhaut, die das Innere der Gebärmutter (Uterus) auskleidet. Diese spielt eine zentrale Rolle im weiblichen Zyklus sowie bei der Vorbereitung auf eine Schwangerschaft. Als „versprengtes Gewebe“ bezeichnet man auch diese Gewebeinseln, die eigentlich zur Gebärmutterschleimhaut gehören, aber an Stellen oder Organen vorkommen, wo sie eigentlich nicht hingehören. Diese Herde reagieren wie die normale Schleimhaut auf den Menstruationszyklus, was zu wiederkehrenden Schmerzen, Entzündungen, Vernarbungen und oft auch zu Unfruchtbarkeit führen kann.
Endometriose betrifft etwa 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter und führt oft zu chronischen Schmerzen, Schmerzen beim Sex bzw. einem unerfüllten Sexleben und eingeschränkter Lebensqualität. Viele Betroffene suchen nach nicht-hormonellen Therapie- und Verhütungsoptionen, sei es aufgrund von Nebenwirkungen, Kontraindikationen oder persönlicher Präferenz.
Behandlung von Endometriose: Aktuelle Leitlinienempfehlungen zur Therapie (S2k-Leitlinie 2025)
Die Therapie nach Diagnose einer Endometriose folgt einem individuellen, vielseitigen Ansatz und richtet sich nach den Symptomen, dem Alter, dem Kinderwunsch und der Lebenssituation der betroffenen Frau. Die Therapieentscheidung soll gemeinsam mit der Patientin getroffen werden und ihre persönlichen Ziele, z. B. Schwangerschaften, Kinderwunsch oder Verzicht auf Hormone, berücksichtigen.
Folgende Therapiemöglichkeiten bestehen bei einer Endometriose-Diagnose:
Gestagene (Gelbkörperhormone) sind Mittel der ersten Wahl, um bei betroffenen Frauen die Menstruation auszuschalten und so Schmerzen zu lindern.
Die meist laparoskopische (minimalinvasive) Entfernung von Endometrioseherden wird bei therapieresistenten Schmerzen, unerfülltem Kinderwunsch oder Organbeteiligung empfohlen. Ziel der Operation sind die Beschwerdelinderung und der Erhalt der Lebensqualität. Besonders die Schmerzen, welche durch die Endometriose verursacht werden, gilt es zu lindern.
Ergänzend werden Akupunktur, Physiotherapie, Ernährungsberatung und Bewegung empfohlen, um die Lebensqualität von Endometriose-Patientinnen zu verbessern.
Systematische Schmerzbehandlung mit NSAR (z.B. Ibuprofen) ist Teil des Therapiekonzepts, ebenso wie physio- und psychotherapeutische Maßnahmen bei chronischen Schmerzen.
Endometriosebehandlung ohne Hormone?
Zu den pflanzlichen Präparaten, die Endometriose-Patientinnen helfen können, gehören:
- Curcumin (aus Kurkuma): hemmt nachweislich Entzündungsprozesse.
- Puerarin (aus der Kudzu-Wurzel): kann das Wachstum neuer Blutgefäße in Endometriose-Herden bremsen. Dadurch wird verhindert, dass sich die Herde weiter ausbreiten und tiefer ins Gewebe eindringen. So kann Puerarin dazu beitragen, dass sich die Endometriose nicht verschlimmert.
- Grüntee-Extrakt (EGCG): Der besondere Wirkstoff aus grünem Tee sorgt dafür, dass die Blutgefäße in den Endometrioseherden weniger wachsen. Dadurch werden diese kleiner und können sich nicht so leicht weiterentwickeln.
Entzündungshemmende Ernährung:
Wer unter Endometriose leidet, kann mit der richtigen Ernährung die Beschwerden oft spürbar lindern. Empfehlenswert ist es, auf rotes Fleisch, Milchprodukte und Zucker möglichst zu verzichten. Stattdessen sollten für dich regelmäßig gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren (zum Beispiel aus Leinöl oder Algenöl), viel buntes Gemüse, Beeren und Vollkornprodukte auf dem Speiseplan stehen. Diese Lebensmittel wirken im Körper entzündungshemmend und können Schmerzen reduzieren. Auch die gezielte Einnahme von Vitamin D und Fischöl hat sich in Studien als hilfreich gegen Endometrioseschmerzen erwiesen.
Schmerzlinderung durch Akupunktur
Akupunktur kann bei Endometriose die Schmerzen während der Periode deutlich verringern. Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Akupunkturbehandlungen nicht nur die Schmerzintensität, sondern auch die Dauer der Beschwerden senken und das allgemeine Wohlbefinden verbessern können.
Unterstützende Angebote bei Endometriose
Apps wie die Endo-App unterstützen Betroffene dabei, ihre Symptome täglich zu dokumentieren und den Verlauf der Erkrankung besser zu verstehen. Durch das regelmäßige Festhalten von Schmerzen, Stimmung und anderen Faktoren können individuelle Muster erkannt und die Behandlung gezielter angepasst werden. Studien zeigen, dass solche Apps die Lebensqualität von Frauen mit Endometriose verbessern können.
Welche Verhütung bei Endometriose?
a. Pille bei Endometriose
Falls du dich für die Verhütung mit Hormonen in Form von der Pille entscheiden solltest, so ist die empfohlene Pille bei Endometriose in der Regel ein Gestagen-Präparat mit dem Wirkstoff Dienogest. Dienogest hemmt das Wachstum der Endometrioseherde, lindert Schmerzen und kann das Fortschreiten der Erkrankung bremsen. Es gibt reine Gestagenpillen, die speziell für die Endometriosetherapie zugelassen sind. Diese werden meist im Langzyklus eingenommen, also ohne Pause, damit die Regelblutung ausbleibt und die Beschwerden reduziert werden.
Alternativ können auch kombinierte Antibabypillen (Östrogen-Gestagen-Präparate) mit möglichst niedriger Östrogendosis im Langzyklus eingesetzt werden, insbesondere bei jungen Frauen. Sie sind jedoch für die Endometriosebehandlung nicht offiziell zugelassen und werden daher „off-label“ verwendet.
b. Spirale bei Endometriose
| Spiraltyp | Vorteile bei Endometriose | Einschränkungen |
|---|---|---|
| Kupferkette GyneFIX® | Hormonfrei, WHO-empfohlen, rahmenloses flexibles Design, geringe Ausstoßungsrate (2 %), kein Einfluss auf den natürlichen Zyklus | Kann bei sehr starken Blutungen oder Myomen kontraindiziert sein. Erfordert Einlage durch eine geschulte Gynäkologin oder einen geschulten Gynäkologen |
| Hormonspirale (LNG-IUD) | Kann Blutungsstärke und Schmerzen reduzieren | Systemische Nebenwirkungen möglich (Akne, Stimmungsschwankungen, Thromboserisiko) und enthält synthetische Gestagene. |
Hinweis: Bei Endometriose ist die Wahl der Verhütungsmethode individuell. Die GyneFIX® eignet sich besonders für Frauen mit stabiler Endometriose ohne sehr starke Blutungen, die auf Hormone verzichten möchten oder müssen. Bei starken Regelblutungen oder Anämie sollte die Eignung vorab mit der Gynäkologin oder dem Gynäkologen besprochen werden.
Quellen: WHO MEC, AWMF S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Endometriose (015-045), DGGG S2k-Leitlinie Nicht-hormonelle Empfängnisverhütung (015-095, 2023), Herstellerangaben GyneFIX
Stand: Juni 2026 | Hinweis: Diese Tabelle ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte sprich mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen über die für dich geeignete Verhütungsmethode. Fragen zur Kupferkette GyneFIX kann eine im Praxisfinder gelistete Praxis am verlässlichsten beantworten. Dort betreuen Ärztinnen und Ärzte regelmäßig GyneFIX-Patientinnen und können dich auf Basis dieser Erfahrung individuell beraten.
„Ich leide unter Migräne mit Aura und durfte deshalb nur Östrogen-freie Pillen verwenden. Ich habe alle möglichen Pillen probiert, aber keine vertragen. Ich hatte außerdem eine Ovarialzyste am rechten Eierstock und dauerhafte Blutungen.„“
Erfahrungsbericht aus 2024
Warum wählen Frauen mit Endometriose die Kupferkette?
Den meisten betroffenen Frauen mit Endometriose wird eine Verhütung mit Hormonen (Pille oder Hormonspirale) empfohlen, doch was ist, wenn man auf eine hormonelle Verhütung verzichten möchte oder verzichten muss?
Auf Hormone im Alltag und bei einem so langfristig wichtigen Thema wie Verhütung verzichten zu wollen, ist nur allzu verständlich. Immer mehr Frauen wechseln zu hormonfreien Verhütungsmethoden, um die Freiheit von unerwünschten Nebenwirkungen zu genießen und den Einfluss des Verhütungsmittels auf den gesamten Körper zu verhindern. Selbstverständlich geht es Frauen mit Endometriose nicht anders. Besonders im Rahmen eines chronischen Erkrankungsbilds wollen viele Frauen keiner hormonellen Belastung ausgesetzt sein. Die Kupferkette GyneFIX® kann hier eine optimale Lösung darstellen, da sie dir eine hormonfreie, sichere Langzeitverhütung bietet, ohne systemische Nebenwirkungen. Kein Stress, keine Hormone: entspannte und sichere Sexualität.
Das sind die Vorteile von GyneFIX®
- Unverträglichkeit/Ablehnung hormoneller Methoden: Viele Frauen vertragen hormonelle Verhütung (z. B. LNG-IUP, Pille) nicht oder lehnen sie aus Nebenwirkungsrisiken (Stimmungsschwankungen, Thrombose) ab. Die GyneFIX® unterstütz dich optimal in deinem Wunsch nach einer sicheren Verhütung ohne Hormone!
- Stillzeit: GyneFIX® ist in der Stillzeit geeignet, da keine Hormone in die Muttermilch übergehen.
- Rahmenloses Design: Die flexible Kette ohne Plastikrahmen verursacht weniger Krämpfe und Druckgefühl als rahmenbasierte Spiralen, so verstärkt sie die (oft ohnehin durch Endometriose starken) Regelschmerzen nicht und verursacht auch im Alltag keine Irritationen.
- Reduzierte Blutungsverstärkung: Studien zeigen, dass GyneFIX® die Menstruationsblutung weniger verstärkt als herkömmliche Kupferspiralen. Dies ist besonders relevant bei Endometriose-assoziierten Blutungen.
- Eignung bei kleiner Gebärmutter: Durch ihre geringe Größe (besonders GyneFIX®200 “mini”) ist sie ideal für junge Frauen oder solche mit kleiner Gebärmutter.
- Stabile Verankerung: Der Nylonfaden wird in der Gebärmutterwand verankert, was das Risiko von Verrutschen oder Ausstoßung reduziert, du kannst dich also ganz sicher fühlen!
- Hohe Verhütungssicherheit: Pearl-Index von 0,1-0,57
- Lange Liegedauer: Bis zu 10 Jahre Schutz (GyneFIX®330) und damit ein besseres Kostenprofil als die meisten Verhütungsmittel.
- Kein Eingriff in den Zyklus: Ermöglicht natürliche Körperwahrnehmung (z. B. spürbaren Eisprung) und beeinflusst deinen natürlichen Zyklus nicht.
- Hohe Zufrieden-heit: 82% der Nutzerinnen empfehlen GyneFIX® weiter, auch bei Endometriose.
- Individuelle Verträglichkeit: Einige Frauen berichten von stabileren Zyklen und weniger Beschwerden als unter Hormonmethoden.
“Mein Zyklus hat sich reguliert, ich spüre meinen Eisprung, aber keine Komplikationen.” (Jasmin, München).
Für wen ist die Kupferkette optimal?
Die Kupferkette eignet sich besonders für:
- Frauen mit stabiler Endometriose ohne starke Blutungen (bei Anämie oder Myomen eingeschränkt geeignet).
- Frauen ohne aktuell bestehenden Kinderwunsch oder solche mit kleinem Uterus.
- Patientinnen, die hormonfreie Verhütung bevorzugen oder benötigen.
Wichtige Hinweise:
- Bei starken Regelblutungen oder Krämpfen kann die Kombination aus Endometrioseerkrankung und Kupferkette Symptome verstärken.
- Kombination mit Kondomen wird bei wechselnden Partnern empfohlen, da die Kupferkette keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs) bietet.
- Kombination mit Schmerztherapie nötig: Betroffene benötigen meist zusätzlich Phytotherapie (z. B. Curcumin), Akupunktur oder Schmerzmittel (NSAR).
- Vor dem Einsetzen der GyneFIX® sollte in jedem Fall, besonders wenn du unter Endometriose leidest, ein individuelles Beratungsgespräch mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen erfolgen und deine individuelle Krankheitsgeschichte und Wünsche sollten genau besprochen werden.
Endometriose und GyneFIX®: Lass dich individuell beraten.
Spirale bei Endometriose Diagnose: Erfahrungsberichte
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Quellen (Stand: 27.06.2025)
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Rempert, A.N. et al. (2024): A Systematic Review of the Psychosocial Impact of Endometriosis before and after Treatment, Reprod Sci 31(7):1528-1560, [online] https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/attachments/38021800/bf0cf26b-1a78-411c-ba6f-900e85f0defd/20241214_Endometriose_beeintrachtigt_Lebensqualitat.pdf[abgerufen am 27.06.2025]
Raff, J.H. & Ulrich, U.A. (2025): Dysmenorrhö und Endometriose bei Jugendlichen – Diagnose und Therapie, gyne 01/2025, [online] https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/attachments/38021800/68f0fcfd-baa9-4231-8dc7-a431c53faa1a/20250322_Dysmenorrho_Endometriose_bei_Jugendlichen.pdf[abgerufen am 27.06.2025]
Gyn-Depesche (2022): 14. Endometriosekongress deutschsprachiger Länder, Gyn-Depesche 3/2022, [online] https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/attachments/38021800/65c6edbd-5698-4a0c-b565-976ee41b881d/20220630_Endometriose_kongress_GynDepesche.pdf[abgerufen am 27.06.2025]
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Römer, G.C. (2018): Naturheilkundliche Ansätze gegen Endometriose und Myome, Privatarzt Gynäkologie 9. Jhrg. 02/18, S. 34–35, [online] https://ppl-ai-file-upload.s3.amazonaws.com/web/direct-files/attachments/38021800/938f4559-7f4f-4967-b43a-48097fc1523b/Naturheilkundliche-Ansatze-gegen-Endometriose-u-Myome-in-Privatarzt-Gynakologie-9.-Jhrg-02-18-S..pdf[abgerufen am 27.06.2025]
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AWMF (2023): S2k-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Endometriose, AWMF-Registernummer 015-045, [online] https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-045.html[abgerufen am 27.06.2025]
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