Zum Hauptinhalt springen
< Zurück
Drucken

Verhütung nach Abtreibung: Warum sofortiger Schutz so wichtig ist

Die Verhütung nach einer Abtreibung zu regeln, ist besonders wichtig, weil ein Schwangerschaftsabbruch für jede Frau eine Ausnahmesituation darstellt. Kann man nach einer Abtreibung wieder schwanger werden? Ja, eine Eisprung kann bereits wenige Tage nach dem Schwangerschaftsabbruch stattfinden. Die Sorge um anhaltende Unfruchtbarkeit nach einer Abtreibung ist eher unbegründet, hingegen kehrt deine Fruchtbarkeit schnell zurück und eine Schwangerschaft nach Schwangerschaftsabbruch ist wieder möglich.

frau haelt sich verzweifelt positiven schwangerschaftstest vor den kopf gut dass die kupferkette gynefix als verhueteung nach der abtreibung geeignet ist

Schwanger nach Abtreibung: So schnell kann die Fruchtbarkeit zurückkehren

Der Eisprung findet oft schon innerhalb von drei bis vier Wochen, vereinzelt sogar schon nach acht bis zehn Tagen wieder statt. Das bedeutet, du kannst theoretisch schon nach ein bis zwei Wochen nach einer Abtreibung wieder schwanger sein, wenn der Eisprung sehr früh stattfindet, weil die Spermien in der Gebärmutter mehrere Tage überleben. 

Eine erneute ungewollte Schwangerschaft durch ungeschützten Geschlechtsverkehr sollte unbedingt verhindert werden. Auch dem statistischen Versagen kann durch die Wahl eines zukünftigen Verhütungsmittels mit niedrigem Typical use Pearl-Index vorgebeugt werden. Denn viele wissen nicht, wie sicher die einzelnen Verhütungsmethoden in der alltäglichen Anwendung (Typical- use-Pearl-Index) tatsächlich sind. Und Vielen ist auch nicht bekannt, wie sicher die Pille danach als Notfallverhütung ist und, dass sie bei Anwendung im Zyklus nach dem Eisprung keine Wirkung zur Vermeidung einer Schwangerschaft im Nachhinein hat.

Anwendungsfehler bei den gängigen Verhütungsmethoden, an die täglich oder direkt vor dem Geschlechtsverkehr gedacht werden muss, sind keine Seltenheit. Besonders junge Paare, die im Umgang mit Verhütungsmitteln noch ungeübt sind, fehlt häufig die erforderliche Verhütungskompetenz (auch Verhütungscompliance genannt). Eine ungewollte Schwangerschaft ist die Folge.

 

Wie verhüten nach dem Schwangerschaftsabbruch?

Grundsätzlich kannst du nach dem Schwangerschaftsabbruch (umgangssprachlich Abtreibung) auf fast alle gängigen Verhütungsmethoden und Verhütungsmittel zurückgreifen. Besprich mit deiner gynäkologischen Praxis, ab wann mit hormonellen Verhütungsmitteln wie Pille, Verhütungsring, Pflaster Ring oder Spritze nach dem Eingriff wieder gestartet werden sollte. Kondome oder Diaphragma sind auch Optionen, jedoch weniger sicher. Eine besonders stressfreie und sichere Lösung sind Langzeitverhütungsmethoden wie Spirale (auch IUD, IUP oder IUS) oder Implantat, an die du nicht täglich denken musst und die Anwendungsfehler ausschließen.

 

Kupferkette GyneFIX® als Spirale während der Abtreibung einsetzen lassen

Der perfekte Moment für eine Spirale (Kupferkette, Kupferspirale oder Hormonspirale) ist direkt während des Abbruchs. Wenn du eine operative Abtreibung (Absaugen oder Ausschabung) durchführen lässt, kann die Spirale noch in derselben Narkose oder lokalen Betäubung eingesetzt werden. Dein Muttermund ist durch den Eingriff bereits leicht geöffnet, du spürst vom Einsetzen überhaupt nichts und bist direkt im Anschluss langjährig geschützt. Das ist gängige Praxis. 

Mit der Kupferkette GyneFIX® als Verhütung ohne Hormone nach einem Schwangerschaftsabbruch, nach einer Abtreibung, wurden über viele Jahre positive Erfahrungen gesammelt.

Die Kupferkette GyneFIX® wird direkt während des Schwangerschaftsabbruchs in die Gebärmutter eingesetzt. Du hast also gleich beides innerhalb einer Sitzung bei deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt erledigt. Sie bietet mit einem typical-use Pearl-Index von 0,2 fortan einen hohen Verhütungsschutz bis zu fünf oder zehn Jahren mit der GyneFIX® 10. Zudem verfügt sie über keinerlei Hormone, und du musst nicht täglich daran denken. Auf diese Weise kann sich der Körper von der Abtreibung erholen, und Anwendungsfehler mit Verhütungsmitteln gehören der Vergangenheit an. Die Sexualität kann unbeschwert und ohne Folgen genossen werden.

Solltest du für dich eine solche Vorgehensweise wünschen, dann empfehlen wir, eine GyneFIX® -Ärztin oder einen GyneFIX® -Arzt in deiner Gegend zu kontaktieren, welcher auch Schwangerschaftsabbrüche vornimmt. Denn dieser kennt sich mit dem Einsetzen der Kupferkette gut aus und kann Sie in dieser Situation entsprechend kompetent beraten. Nutze dafür gerne unseren Praxisfinder!

Wenn du nach dem Abbruch hormonfrei, sehr sicher und körperschonend verhüten möchtest, ist die Kupferkette GyneFix® eine hervorragende Wahl. Sie kann problemlos direkt im Anschluss an deinen Schwangerschaftsabbruch (induzierter Abort) im ersten Trimester eingesetzt werden. Anders als klassische, T-förmige Spiralen ist die GyneFix® rahmenlos, winzig klein und hochflexibel. Sie wird mit einem kleinen Knoten in der Gebärmutterwand verankert. Dadurch passt sie sich deiner Gebärmutterhöhle perfekt an und ein Verrutschen oder Ausstoßen ist extrem selten. Dein Körper kann sich so optimal von dem Eingriff erholen, während du für die nächsten fünf Jahre unbeschwert und zuverlässig vor einer neuen ungewollten Schwangerschaft geschützt bist.

Verhütung mit LARC beugt ungewollter Schwangerschaft und wiederholter Abtreibung vor

Ein Schwangerschaftsabbruch (Abort) ist eine schwierige Situation für jede Frau. Zum einen ist der mit Abtreibung der Schwangerschaft verbundene Eingriff mit Risiken für die Frau verbunden und zum anderen sind die Schwere der langfristigen psychischen Belastung zum Zeitpunkt der Konfliktsituation nicht absehbar. Deshalb ist es wichtig, dass du dir schon im Vorfeld zusammen mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt eine Entscheidung triffst, wie du nach der Abtreibung verhüten willst. Du kannst dafür auch eine Beratung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle in deiner Nähe wahrnehmen.

In vielen Fällen bewährt sich eine LARC-Methode beziehungsweise Langzeitverhütungsmethode (Long Acting Reversible Contraception) wie die Kupferkette GyneFIX®, welche dich langfristig sicher schützt, ohne dass du selbst täglich daran denken musst.

Finde deine GyneFIX®-Ärztin oder deinen GyneFIX®-Arzt

Du möchtest unkompliziert hormonfrei verhüten? Dann vereinbare ein Beratungsgespräch zur Kupferkette in deiner Nähe!

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Verhütung mit Spirale beim Schwangerschaftsabbruch

 

 

Ein Eisprung kann vereinzelt bereits zehn Tage nach dem Schwangerschaftsabbruch wieder stattfinden. Um eine erneute Schwangerschaft zuverlässig zu verhindern, sollte daher spätestens ab dem fünften Tag nach dem Abbruch wieder verhütet werden. Denn Spermien können bis zu fünf Tage in der Gebärmutter überleben und befruchtungsfähig bleiben. Du kannst deine zukünftige Verhütung direkt während der Schwangerschaftsabbruch-OP (unabhängig davon, ob Vakuumaspiration oder Kürettage) regeln und dir in gleicher Sitzung während der Narkose für eine hormonfreie Verhütung die Kupferkette GyneFIX oder eine Kupferspirale (Kupfer-IUD, Kupfer-IUP). Die Kupferkette GyneFIX ist das kleinste erhältliche Kupfer-IUD, weshalb mit der Anwendung die typischen Nebenwirkungen der klassischen Kupferspirale seltener und in geringerer Ausprägung auftreten. Bei Wunsch nach hormoneller Verhütung kannst du dir auch eine Hormonspirale (auch IUS für Intrauterin-System) während des Abbruchs einsetzen lassen.

Die Spirale (Kupferkette, Kupferspirale oder Hormonspirale) ist eine sehr sichere und langfristige Verhütungsmethode, an die nach dem Einsetzen nicht mehr täglich gedacht werden muss – das sogenannte Fit-and-Forget-Prinzip. Das sofortige Einsetzen der Kupferkette GyneFIX während des operativen Abbruchs wird seit vielen Jahren mit guten Erfahrungen praktiziert, denn es schützt dich effektiv vor Anwendungsfehlern und erneuter ungewollter Schwangerschaft, bei gleichzeitig einem – mit der klassischen Kupferspirale verglichen – geringen Risiko für Nebenwirkungen.

Studien zeigen, dass Frauen, die unmittelbar nach dem Abbruch eine Spirale (kurz IUD, IUP oder IUS) erhalten, eine höhere Fortsetzungsrate der Methode aufweisen und seltener einen erneuten Schwangerschaftsabbruch in den folgenden zwei Jahren benötigen. Besonders Jugendliche profitieren stark davon: Ein Jahr nach einem Abbruch nutzten über 80 % der jungen Mädchen und Frauen mit Spirale oder Implantat dieses Verhütungsmittel weiterhin. Die Kupferkette eignet sich für die junge Frau nach einem Schwangerschaftsabbruch (Abtreibung Minderjährige) gut, weil das kleine, flexible Design kompatibel ist mit der noch kleinen Gebärmutterhöhle. Die Fortsetzungsrate der Pille ist deutlich geringer.

Ja, die Kupferkette GyneFIX oder eine andere Spirale (Kupferspirale, Goldspirale, Hormonspirale) kann unmittelbar nach einem spontanen oder induzierten Schwangerschaftsabbruch (umgangssprachlich auch Abtreibung genannt) im ersten Trimester eingesetzt werden, sofern die Schwangerschaftsdauer weniger als 10 Wochen betrug.

Die Soforteinlage einer Spirale (kurz als IUD, IUP oder IUS bezeichnet) wird von Experten vielfach empfohlen, weil du nach dem Abbruch der Schwangerschaft sofort und lückenlos vor einer erneuten ungewollten Schwangerschaft geschützt bist. Auch wenn es alternativ möglich ist, die Einlage der Spirale einige Tage nach dem erfolgten Abbruch vorzunehmen, wird für den Komfort der Patientin empfohlen, die Spirale direkt im Anschluss an einen operativen Abbruch einzusetzen, unabhängig der gewählten operativen Methode (Vakuumabsaugung oder Kurüttage). Dieser Zeitpunkt ist medizinisch absolut ideal, da du dich durch den Eingriff ohnehin in einer Narkose befindest und somit von der Platzierung des Verhütungsmittels überhaupt nichts spürst.

Die Kupferkette GyneFIX darf direkt im Anschluss an einen operativen Schwangerschaftsabbruch nur eingesetzt werden, wenn dieser im ersten Trimester vor der 10. Schwangerschaftswoche stattfindet.

Erfolgt die Abtreibung zu einem späteren Zeitpunkt, darf die Kupferkette GyneFIX laut Hersteller nicht mehr unmittelbar während der Operation eingelegt werden. Der Grund dafür ist, dass die Gebärmutter nach der 10. Woche bereits zu stark vergrößert und verändert ist. Dadurch kann die sichere Verankerung des kleinen Knotens der Kupferkette im oberen Gebärmuttermuskel nicht mehr hundertprozentig gewährleistet werden. Um das Risiko einer Ausstoßung (auch Expulsion genannt) zu minimieren, muss in diesen späten Fällen die vollständige Rückbildung der Gebärmutter abgewartet werden, bevor die Kupferkette GyneFIX zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt wird.

Eine Spirale (Kupferkette GyneFIX, Kupferspirale, Kupferperlenball oder Hormonspirale) kann unmittelbar nach einem operativen Schwangerschaftsabbruch noch in derselben Sitzung eingesetzt werden. Dies ist ein sicheres und weltweit empfohlenes Vorgehen. Die langjährigen Erfahrungen mit der Soforteinlage der Kupferkette GyneFIX sind sehr gut.

Der große Vorteil der sofortigen Insertion liegt einerseits darin, dass die Motivation zur Verhütung zu diesem Zeitpunkt hoch ist und das Risiko für eine erneute ungeplante Schwangerschaft effektiv durch eine lückenlose Verhütung gesenkt wird. Andererseits bewirkt die Narkose, dass die mit dem Einsetzen einer Spirale verbundenen Schmerzen nicht gespürt werden.

Es muss in der gynäkologischen Untersuchung sichergestellt werden, dass die Dicke des oberen Gebärmuttermuskels (Fundusdicke) mindestens 11 Millimeter beträgt. Ein hypoplastischer Uterus oder Anomalien der Gebärmutter sprechen gegen eine Einlage.

Es ist zwingend erforderlich, dass die Gebärmutter vollständig leer ist. Diese Voraussetzung muss auch bei der Einlage einer anderen Spirale (klassische Kupferspirale, Gold-Kupfer-Spirale, Hormonspirale) während der OP erfüllt sein. Die Frauenrztin oder der Frauenarzt müssen besondere Vorsicht walten lassen, um Infektionen durch nach dem Abbruch in der Gebärmutter verbliebene Gewebereste im Vorfeld auszuschließen und zu verhindern.

Absolute Kontraindikationen für das Einsetzen sind ein infizierter Schwangerschaftsabbruch oder eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut im Wochenbett (Postpartum-Endometritis) innerhalb der letzten 3 Monate. Zudem darf sie nicht bei einer noch bestehenden Schwangerschaft, bei aktuellen Entzündungen im kleinen Becken (PID) oder bei sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) eingesetzt werden.

Nach medikamentösem Abbruch (z. B. mit Mifepriston, Misoprostol) kann die Spirale (auch IUD, IUP oder IUS) erst einige Tage später eingesetzt werden, sobald der erfolgreiche Abbruch durch die vollständige Entleerung der Gebärmutter in einer Kontrolluntersuchung festgestellt wird. Das Risiko ist größer als beim operativen Abbruch durch Absaugung oder Ausschabung, dass die Gebärmutter noch nicht vollständig entleert ist. In der Gebärmutter verbliebene Gewsreste erhöhen das Infektionsrisiko.

Quellen

Bednarek P.H. et al. (2011): Immediate versus delayed IUD insertion after uterine aspiration. New England Journal of Medicine, 364, 2208-2217. BZgA / familienplanung.de (o.J.): Verhütung nach einem Schwangerschaftsabbruch. DGGG, OEGGG, SGGG (2023): S2k-Leitlinie Nicht-hormonelle Empfängnisverhütung, AWMF-Registernummer 015-095. FSRH (2023): FSRH Clinical Guideline: Intrauterine Contraception, March 2023 (Amended July 2023). Grimes D. (2002): Immediate postabortal insertion of intrauterine devices (Cochrane Review). The Cochrane Database of Systematic Reviews, 3, CD001777. IQWiG (2023): HTA-Bericht HT21-05 Empfängnisverhütung: Vergleich von Hormonspirale und Kupferspirale, Version 1.0. PID Packungsbeilage GyneFIX 200/330 (Version 14.2, Revision 9. Januar 2024): Contrel Europe nv, Gent. Roe A.H., Bartz D. (2019): Society of Family Planning clinical recommendations: contraception after surgical abortion. Contraception, 99(1), 2-9.

Nach oben scrollen

Nutze unseren Buchungsservice! Wir organisieren dir einen Termin für das Einsetzen der Kupferkette GyneFIX®

Du brauchst vorab mehr Informationen? Nimm online an unserem Zoom-Meeting mit Experte Dr. Ansgar Pett teil. Er blickt auf über 30 Jahre Erfahrung mit GyneFIX® zurück.

Du hast noch Fragen?

Unser Experte Dr. Ansgar Pett geht beim Online-Infoabend via Zoom auf deine Fragen rund um die GyneFIX®  ein.

gynaekologe dr ansgar pett