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Alternative zur Sterilisation

Finde eine geeignete Verhütungsmethode nach abgeschlossenem Kinderwunsch

Bei abgeschlossenem Kinderwunsch oder bevorstehenden Wechseljahren überlegst Du vielleicht, eine Sterilisation durchführen zu lassen. Doch ein solcher Eingriff muss nicht zwingend sein, um langfristig und sicher zu verhüten.

Verhütungsmethode Sterilisation: Ja oder Nein?

Die Sterilisation ist eine dauerhafte Verhütung und gilt als sicherste Verhütungsmethode für die Frau. Sie hat wenig Nebenwirkungen, die Wechseljahre können mitunter etwas früher eintreten. Was Frauen allerdings stärker belastet, ist, mit der Unfruchtbarkeit psychisch fertig zu werden. Viele Frauen wünschen sich nach dem Eingriff, das Ganze rückgängig zu machen. Die Reversibilität ist allerdings nicht immer gegeben. Die Suche nach Alternativen zur Sterilisation ist daher nicht selten.

 

Was ist die Sterilisation und wie wirkt sie?

Bei einer Sterilisation werden die Eileiter durchtrennt und anschließend verödet oder mit einem Clip verschlossen. Dadurch wird den Spermien der Weg zur Eizelle versperrt. Es reifen allerdings weiterhin Eizellen im Eierstock heran. Daher hat die Sterilisation auch keinen Einfluss auf die Hormonproduktion. Viele Frauen fühlen sich dennoch weniger weiblich nach dem Eingriff und suchen aus diesem Grund nach wirksamen Alternativen.

Nicht nur Frauen, auch Männer können sich sterilisieren lassen. Das Verfahren wird Vasektomie genannt. Welcher Partner sich sterilisieren lässt, ist eine individuelle Entscheidung. Die Sterilisation des Mannes gilt allgemein als unkomplizierter operativer Eingriff.

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Welche Alternativen gibt es?

Als Alternative zur Sterilisation kommen insbesondere hormonfreie Langzeitverhütungsmittel infrage. GyneFIX10 bietet beispielsweise einen Verhütungsschutz für 10 Jahre und greift nicht in den Hormonhaushalt ein. Ansonsten bieten sich auch Barrieremethoden wie Kondome oder das Diaphragma an. Das hängt natürlich von individuellen Vorlieben und Ihrem Lebensstil ab.

Bevor Du Dich dafür entscheidest, welches Verhütungsmittel als Alternative zur Sterilisation für Dich bzw. Euch infrage kommt, solltest Du genau überlegen, was Du brauchst, um Dich sicher zu fühlen. Die Frage nach der richtigen Verhütung ist eine sehr individuelle. Nimm Dir ruhig Zeit für eine bewusste Entscheidung, mit der Du Dich 100 % wohl fühlst. 


Fragen, die Du Dir vor dem Wechsel der Verhütungsmethode stellen kannst

Wie möchte ich verhüten?

. Die Suche nach einer Verhütungsmethode ist eine sehr persönliche und besonders heutzutage fällt es vielen Frauen schwer, eine passende Methode für sich zu finden, die allen Wünschen und Ansprüchen gerecht wird. Dabei war das Angebot noch nie so groß wie heute. Eine Alternative zur Sterilisation sollte ebenfalls langfristig wirksam sein und wenig Nebenwirkungen verursachen.

Obwohl die Wahl von vielen individuellen Faktoren abhängt, gibt es ein paar Grundfragen, die Dir bei der Wahl helfen können und zumindest Deine Auswahl etwas eingrenzen:

Die Beantwortung dieser Frage wird Dir dabei helfen, Deine Auswahl erheblich einzuschränken. In diese Entscheidung spielen Aspekte wie Gesundheit und persönliche Präferenzen eine wichtige Rolle. Generell sollte Dir bewusst sein, dass dieser Entschluss sehr vielschichtig ist und meistens nicht einfach beantwortet werden kann.

Hormonelle Verhütung bietet häufig eine hohe Sicherheit, es können aber systemische Nebenwirkungen auftreten. Die Entscheidung dafür sollte in Abhängigkeit Deines Alters getroffen werden. Für Frauen über 40 birgt die hormonelle Verhütung viele Risiken. Eine umfassende Beratung in der gynäkologischen Praxis kann Bedürfnisse und gesundheitliche Aspekte gegenüberstellen.

Die hormonfreie Verhütung kann auch sehr sicher sein. Der wichtigste Punkt hierbei ist, dass sie eine natürliche Körpererfahrung ermöglicht. Oft besteht der Wunsch nach einer körperbewussten Verhütungsmethode, die im Einklang mit dem natürlichen Zyklus funktioniert. In diesem Fall bieten sich Verhütungsmethoden wie Kupferspirale, Barrieremethoden (Kondom, Diaphragma) und natürliche Familienplanung an. Allerdings erfordern manche dieser Methoden (NFP und Barrieremethoden) eine größere Aufmerksamkeit und mehr Zeit. Mehr dazu in unserem zweiten Abschnitt.

Bei der Suche nach einer passenden Verhütungsmethode solltest Du Dich fragen, wie viel Aufwand Du bereit bist, für Deine Verhütung aufzubringen. Meistens ist diese Frage eng mit Deinem Lebensstil verknüpft.

Verhütungsmethoden mit wenig Aufwand wie zum Beispiel eine Kupferspirale bieten Dir den Vorteil, dass Du nicht täglich und bei jedem Geschlechtsverkehr daran denken muss. Viele schätzen ein fit-and-forget Prinzip, besonders dann, wenn man eher einen hektischen Lebensalltag hat.

Verhütungsmethoden mit mehr Eigeninitiative sind zum Beispiel NFP-Methoden, aber auch die Verwendung von Kondomen oder dem Diaphragma benötigen ein aktives Bewusstsein. Hier spielt Planung und eine stetige Aufmerksamkeit eine große Rolle. Ein regelmäßiger und zuverlässiger Lebensstil ist für diese Methoden von Vorteil. Manche Frauen berichten, dass sie den höheren Aufwand und die intensivere Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper/ Partnerschaft als positiv wahrnehmen.

Wichtig bei dieser Entscheidung ist, dass Du Dich ehrlich fragst, wie viel Bequemlichkeit Du brauchst und wie intensiv Du Dich zukünftig mit Deinem Zyklus auseinandersetzen möchtest. Zusätzlich spielt auch die aktuelle Lebenssituation eine große Rolle.

Das eigene Sexualleben ist sehr persönlich und wird von jedem unterschiedlich gestaltet. Bei wechselnden Partnern spielen jedoch der gesundheitliche Aspekt und die Frage nach der Verantwortung eine etwas größere Rolle.

Das liegt daran, dass das Risiko für Infektionen davon abhängt, mit wie vielen verschiedenen Personen eine Frau und ihr Partner Sexualkontakte haben. Deshalb kommt in diesem Fall zusätzlich zum Verhütungsaspekt noch der eigene gesundheitliche Schutz hinzu. Bis heute ist das Kondom das einzige Verhütungsmittel, das in dieser Hinsicht eine gewisse Sicherheit bieten kann. Darum solltest du zu Deinem Schutz zusätzlich noch mit Kondom verhüten.

Bedenke allerdings, dass eine Verhütung ausschließlich auf Kondomen basierend keine hohe verhütende Sicherheit bietet. Es ist daher sinnvoll, das Kondom als ergänzende, zu einer bereits bestehenden Verhütungsmethode zu verwenden.

Heutzutage gewinnt auch die Beziehung zwischen unserem Verhalten und der ökologische Vertretbarkeit immer mehr an Bedeutung. Viele wünschen sich nach nachhaltigen Standards handeln und entscheiden zu können. Wiederverwendbare Verhütungsmittel wie eine Kupferspirale oder ein  Diaphragma können da mit ihrer Langwirksamkeit punkten. Spielt das Thema Nachhaltigkeit für Dich eine große Rolle, solltest Du auf hormonelle Verhütungsmethoden eher verzichten. Hormone zählen auch als Abfallprodukt und landen meistens im natürlichen Wasserkreislauf, da sie über unsere Kläranlagen nicht herausgefiltert werden können. Die Verwendung von Kondomen produziert generell viel Müll und kommt oft nicht ohne Tierversuche aus, allerdings gibt es auch hier Ansätze und Marken, die Alternativen schaffen und tierversuchsfrei und vegan herstellen. Am besten schneidet jedoch die Kupferkette, Kupferspirale, Goldspirale und die natürliche Familienplanung (NFP) ab. Bei den IUDs überzeugt vor allem auch die lange Anwendungszeit. Die Kupferkette GyneFIX® zum Beispiel kann einmal eingesetzt bis zu 5 oder sogar 10 Jahre ohne Sicherheitsverlust angewendet werden.

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