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Viele Frauen mit Spirale fragen sich: „Kann ich mit der Spirale ins MRT?“ Die Antwort ist beruhigend: Ja, mit Spirale ins MRT ist in den allermeisten Fällen völlig sicher. Moderne Intrauterinpessare (Verhütungsspiralen) stellen bei der Magnetresonanztomografie (MRT) kein Problem dar. In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du alles über das MRT und Spiralen.

Wie funktioniert ein MRT?

Eine Magnetresonanztomographie (MRT) nutzt starke Magnetfelder und Radiowellen, um detaillierte Bilder vom Inneren des Körpers zu erstellen. Metallische Gegenstände können theoretisch mit dem Magnetfeld reagieren, was zu Bedenken bei Trägerinnen von Spiralen führt. Besonders bei MRT-Untersuchungen des Beckenbereichs oder der LWS (Lendenwirbelsäule)  stellen sich Frauen die Frage nach der Sicherheit ihres Verhütungsmittels, dass währenddessen in der Gebärmutter verweilt.

Ist eine Spirale im MRT sicher? Wissenschaftliche Erkenntnisse zusammengefasst

Studien zeigen eindeutig, dass MRT und Spirale eine sichere Kombination ist. Kupfer- und Hormonspiralen bei MRT-Untersuchungen bis 3 Tesla stellen kein erhöhtes Risiko für Patientinnen dar. Es gibt keine Hinweise auf relevante Erwärmung oder dass die Spirale MRT verrutscht.

Ergebnisse im Überblick:

  • Keine signifikante Erwärmung der Spirale (max. Temperaturanstieg <2 °C).
  • Kein Nachweis für ein Verrutschen der Spirale im MRT bei modernen Kupfer- oder Hormonspiralen.

Verschiedene Spiralen-Typen im MR T

1. Kupferspirale und MRT

Für GyneFIX®, Nova-T Spirale und andere Kupferspiralen gilt:

  • Vollkommen sicher bis 3 Tesla
  • Keine Kontraindikation im MRT
  • Nova-T Spirale ausdrücklich als MRT-tauglich eingestuft
  • Flexi-T-Spirale ebenfalls sicher im MRT

2. Hormonspiralen und MRT

Modell MRT-Sicherheit Besonderheiten
Mirena® sicher keine
Kyleena® sicher keine
Jaydess® sicher Enthält kleinen Silberring, der zu minimalen Bildartefakten führen kann (ohne Sicherheitsbedenken)
Levosert® sicher keine
Kupfer-Gold-Spiralen sicher keine

Erklärung: Hormonspiralen enthalten nur minimale Metallanteile und gelten laut WHO als sicher bis 3 Tesla im MRT. Besondere Vorsichtsmaßnahmen sind bei den gängigen Modellen nicht erforderlich, lediglich der kleine Silberring bei Jaydess® kann zu geringfügigen Bildartefakten führen. Eine routinemäßige Kontrolluntersuchung nach dem MRT ist bei den meisten modernen Spiralen nicht notwendig.

Quellen: WHO MEC, S3-Leitlinie Hormonelle Empfängnisverhütung (AWMF), Herstellerangaben

Stand: August 2026 | Hinweis: Diese Tabelle ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte sprich mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen über die für dich geeignete Verhütungsmethode. Fragen zur Kupferkette GyneFIX® kann eine im Praxisfinder gelistete Praxis am verlässlichsten beantworten. Dort betreuen Ärztinnen und Ärzte regelmäßig GyneFIX®-Patientinnen und können dich auf Basis dieser Erfahrung individuell beraten.

Risiko: MRT Spirale verrutschen (?)

Die häufigste Sorge vieler Frauen ist: „Kann die Spirale im MRT verrutschen?“ Die wissenschaftliche Antwort ist beruhigend, denn das Risiko, dass eine Spirale im MRT verrutscht, ist extrem gering. Folgendes lässt sich zu diesem gefürchteten Risiko belegen:

  • Eine Dislokation im MRT ist praktisch ausgeschlossen bei modernen IUD.
  • Es gibt keine dokumentierten Fälle bei Standard-Spiralen.
  • Der minimale Temperaturanstieg im MRT ist klinisch unbedeutend.
  • Spiralen im MRT sind allgemein als sicher eingestuft.

Fazit der Fachgesellschaften

Frauen müssen ihre Spirale nur in Ausnahmefällen von einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt kontrollieren lassen. Die Wahrscheinlichkeit eines Problems ist unbedeutend gering. Mit Spirale ins MRT zu gehen, ist Routine in der modernen Medizin.

Kontrolle der Spirale nach MRT-Untersuchung

Die zentrale Frage, ob die Position der Spirale nach einem MRT kontrolliert werden muss, beschäftigt viele Frauen. Bei den meisten modernen Spiralen ist eine Kontrolluntersuchung nach dem MRT nicht routinemäßig erforderlich.

Als allgemeine Empfehlung gilt:

  • Bei 3-Tesla-MRT kann Kontrolle aus Vorsicht erfolgen.
  • Eine Kontrolluntersuchung der Spirale nach einem MRT ist nur unter besonderen Umständen erforderlich.

Wann ist eine Ultraschall-Kontrolle sinnvoll?

Eine Kontrolluntersuchung der Spirale nach einem MRT wird empfohlen bei:

  • Unsicherheit über den verwendeten Spiralen-Typ
  • Beschwerden nach der MRT-Untersuchung
  • 3-Tesla-MRT bei älteren Kupferspiralen
  • Jemand hat den Verdacht, dass die Spirale verrutscht sein könnte.

GyneFIX® und GYN-CS®: Vorteile und Besonderheiten im MRT

GyneFIX® und GYN-CS® als Weiterentwicklungen der klassischen Kupferspiralen (T) eignen sich für das MRT, denn sie:

  • sind vollkommen sicher für MRT bis 3 Tesla: Alles dazu in unserem Artikel Kupferkette GyneFIX® im MRT
  • haben laut WHO keine Kontraindikationen für die Magnetresonanztomographie,
  • haben einen minimalen Metallanteil und keine ferromagnetischen Komponenten,
  • weisen keine dokumentierten Fälle von Dislokation im MRT auf,
  • erfordern keine Nachuntersuchung nach einer MRT-Untersuchung.

In unserem Praxisfinder kannst du eine GyneFIX®-Praxis finden, die die Einlage und die Kupferkette sicher durchführen kann.

GyneFIX und GYN-CS sind sicher fuer die Magnetresonanztomographie bis 3 Tesla. Sie haben laut WHO keine Kontraindikationen fuer die MRT-Untersuchung, besitzen nur einen minimalen Metallanteil ohne ferromagnetische Komponenten, weisen keine dokumentierten Faelle von Dislokation im MRT auf und erfordern keine Nachuntersuchung nach einer MRT-Untersuchung. Infografik von verhueten-gynefix.de.

Sicher im MRT bis 3 Tesla

GyneFIX® und GYN-CS® im Vergleich zur klassischen Kupferspirale (T)

Keine Kontraindikation
Laut WHO ohne Einschraenkung fuer die MRT geeignet.
Minimaler Metallanteil
Keine ferromagnetischen Komponenten enthalten.
Keine Dislokation
Keine dokumentierten Faelle von Verrutschen im MRT.
Keine Nachuntersuchung
Nach der MRT-Untersuchung ist keine Kontrolle noetig.

KI-unterstuetzt erstellt

GyneFIX® und GYN-CS® sind laut WHO ohne Einschraenkung fuer die MRT bis 3 Tesla geeignet.

Empfehlungen der WHO und internationale Leitlinien

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Fachgesellschaften bestätigen, dass kupferhaltige IUD wie GyneFIX®  als sehr sichere, hormonfreie Verhütung gelten und auch bei bildgebender Diagnostik keine Einschränkungen aufweisen. MRT-Untersuchungen und Spirale gelten als ein Routineverfahren ohne besondere Risiken.

Sonderfall: Spezielle MRT-Untersuchungen mit Spirale

  1. MRT der LWS und Spirale
    Untersuchungen der Wirbelsäule sind besonders häufig. Hier gelten dieselben Sicherheitsstandards: Keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen, denn die Spirale liegt außerhalb des direkten Untersuchungsbereichs. Ferner besteht keine Beeinflussung der Bildqualität der zu untersuchenden Lendenwirbelsäule.
  2. MRT des Beckens und Spirale
    Bei gynäkologischen MRT-Untersuchungen können minimale Bildartefakte auftreten: Die Spirale kann kleine Signalauslöschungen verursachen. Doch die Diagnostik ist davon meist nicht beeinträchtigt, insofern die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt über das Tragen der Spirale informiert ist.

Fragen vor MRT mit Spirale? Praxis kontaktieren

Für individuelle Rückfragen zu deiner spezifischen Situation als Trägerin einer Kupferkette, z.B. bei Becken-MRT oder 3-Tesla-Gerät, wende dich an eine GyneFIX®-Praxis. Im Praxisfinder findest du eine zertifizierte Praxis in deiner Nähe.

FAQ: Häufige Fragen zu MRT und Spirale

Ja. Du kannst mit deiner Spirale ins MRT. Moderne Kupfer- und Hormonspiralen gelten als sicher bis 3 Tesla. Alle gängigen Spiralmodelle sind MRT-tauglich.

Dass eine Spirale durch eine MRT-Untersuchung verrutscht ist sehr unwahrscheinlich. Studien zeigen kein erhöhtes Risiko, dass eine Spirale im MRT verrutscht. Das Magnetfeld ist nicht stark genug, um moderne IUD (Intrauterine Devices) zu bewegen.

Nach dem MRT die Spirale zu kontrollieren, ist nur bei seltenen Sonderformen oder Beschwerden sinnvoll. Eine routinemäßige Ultraschalluntersuchung der Position der Kupfer- oder Hormonspirale nach einem MRT ist nicht erforderlich.

Ja, unbedingt. Auch wenn das MRT-Personal im Sicherheitscheck meist von selbst danach fragt: Informieren Sie das Personal vor jeder MRT-Untersuchung aktiv über Ihre Spirale. Das ist ein zentraler Sicherheitshinweis, der in der Praxis oft nur beiläufig abgefragt wird. Nennen Sie am besten gleich den genauen Spiralen-Typ, damit geprüft werden kann, ob Ihr Modell MRT-tauglich ist. Nur so lassen sich Bildartefakte richtig einordnen und unnötige Nachkontrollen vermeiden. In den allermeisten Fällen ist die MRT mit Spirale dann völlig sicher.

Ja. Alle drei Hormonspiralen, Kyleena, Mirena und Jaydess sind ausdrücklich MRT-tauglich und bis 3 Tesla ohne Einschränkungen sicher. Die Mirena-Spirale enthält nur minimale Metallanteile, die Kyleena-Spirale benötigt keinerlei Vorsichtsmaßnahmen, und die Jaydess-Spirale führt lediglich zu minimalen Bildartefakten durch ihren kleinen Silberring (ohne Sicherheitsbedenken).

Quellen

MRT und Kupferspirale Forschungsergebnisse: MRT ist auch für Trägerinnen von Kupferspiralen sicher. Datum abgerufen: 25.08.2025

Studie zur Sicherheit kupferhaltiger Verhütungsmittel im MRT: MRT auch mit Kupferspirale problemlos möglich. Datum abgerufen: 25.08.2025

Wissenschaftliche Bewertung der Risiken von Kupferspiralen im MRT: Keine Gesundheitsgefährdung durch implantierte kupferhaltige Verhütungsmittel im MRT. Datum abgerufen: 25.08.2025

S3-Leitlinie Hormonelle Empfängnisverhütung (AWMF, Fachgesellschaft): S3-Leitlinie Hormonelle Empfängnisverhütung. Datum abgerufen: 25.08.2025

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