Warum GyneFIX®?
Wir räumen auf! Schluss mit den Mythen rund um die Kupferkette GyneFIX®.
Warum GyneFIX® als Verhütung attraktiv ist.


Warum Kupferkette GyneFIX®
"Das Thema (Verhütung) verliert nur in einer besonderen Lebensphase an Bedeutung, nämlich dann, wenn Frauen bald ein Kind wollen, schwanger sind oder gerade geboren haben. Das US-amerikanische Guttmacher Institute rechnet an einem Beispiel vor: Eine Frau, die zwei Kinder bekommt, ist etwa fünf Jahre lang in einem Zustand, in dem sie ein Kind wünscht, schwanger ist oder gerade entbunden hat. Die restlichen 30 Jahre zwischen dem ersten Geschlechts- verkehr und der Menopause will sie kein Kind und ihr stellt sich, wenn sie heterosexuell aktiv ist, die Frage der Verhütung."
Vgl. auch Boonstra et al. (Guttmacher Institute) 2006
Die Mythen zur Kupferkette GyneFIX®
Der Ursprung für den Entzündungsmythos lässt sich auf die Entwicklung eines Intrauterinpessars namens Dalkon Shield zurückführen. Dieses wurden 1970 in den USA und Puerto Rico sehr häufig angewendet, musste dann jedoch vom Markt genommen werden, da es zu mehreren schwerwiegenden Entzündungen bis hin zu Todesfällen führte. Bis heute hat sich der Ruf der Intrauterinpessare von diesen Ereignissen nicht erholt.
Tatsächlich entstehen Unterleibsentzündungen nicht durch eine Spirale, sondern durch Infektionen, ausgelöst durch Keime in der Gebärmutter oder den Eileitern. Diese Keime werden durch den Geschlechtsverkehr übertragen. Damit hängt das Risiko an einer Unterleibsinfektion zu erkranken viel mehr mit der verschiedenen Anzahl an Sexualpartnern zusammen, die eine Frau und oder Ihr Partner haben. Mit der Anzahl der verschiedenen Sexualkontakte steigt und fällt das Risiko an einer Unterleibinfektion zu erkranken. Dieses Risiko betrifft Frauen mit und ohne Spirale gleich.
Das stimmt nicht! Dieser Mythos verliert zwar langsam an Relevanz, trotzdem taucht er immer mal wieder noch als Argument gegen die Kupferkette GyneFIX® auf. Dabei ist die Kupferkette GyneFIX® für alle gebärfähigen Frauen jedes Alters geeignet.
Tatsächlich kann die klassische Kupferspirale wegen ihres starren T-förmigen Gerüsts für viele Gebärmutter Größen zu groß sein. Deshalb kann es bei der Verwendung der klassischen Kupferspirale auch häufiger zu stärkeren Nebenwirkungen kommen. Die Kupferkette GyneFIX® hingegen sollte mit ihrer schlanken Bauweise eine Antwort auf diese Problematik sein. Deshalb wurde bei der Entwicklung auf ein starres Gerüst verzichtet und das Design so klein und schmal wie möglich gehalten. Größentechnisch passt das GyneFIX® IUP in alle Gebärmutter Größen auch die von Nulliparae.
Generell ist eine Spirale als Verhütungsmethode mit ihrer langzeitverhütenden Wirkung besonders in jungen Jahren attraktiv. Denn im jungen Alter liegt der Kinderwunsch oft noch in weiter Ferne und das Ausmaß einer ungewollten Schwangerschaft oder einem damit verbundenen Schwangerschaftsabbruch sind Erfahrungen, die besonders jungen Frauen erspart bleiben sollten. Eine sichere Langzeitverhütung für 5 oder 10 Jahren kann den jungen Frauen die Möglichkeit geben ihre Sexualität sorgenfrei und sicher zu erkunden.
Der Mythos der Kupferallergie und Kupfervergiftung aufgrund einer Kupferspirale geistert noch immer im Internet herum. Die Kupferabgabe von GyneFIX® ist allerdings ungefährlich für die meisten Frauen, da die Kupfermenge zu gering ist.
Generell ist eine Kupferallergie eine sehr seltene Erkrankung, denn Kupfer ist ein Spurenelement und kommt natürlicherweise im Körper vor (ca. 50 – 80 mg). Tatsächlich nehmen wir allein täglich rund 1 – 1,5 mg Kupfer über unsere Nahrung zu uns. Im Vergleich dazu gibt die Kupferkette täglich nur etwas 0,02 – 0,0736 mg Kupfer ab. Die Menge ist also verschwindend gering und kann keine Kupferallergie hervorrufen.
Dazu kommt, dass manche Menschen denken, dass sie gegen Kupfer allergisch sind, in Wirklichkeit reagieren sie aber gegen bestimmte Verunreinigungen (z.B. Nickel), die im Kupfer enthalten sind. Bei der Kupferkette GyneFIX® handelt es sich um medizinisches Kupfer von höchster Reinheit (99,99% rein), deshalb sind allergische Reaktionen auf Verunreinigungen auch ausgeschlossen.
Ausnahme ist die sogenannte Kupferspeicherkrankheit, auch Morbus Wilson Syndrom genannt. Es handelt sich um eine Erbkrankheit, bei der die Ausscheidung von Kupfer gestört ist. Diese Erkrankung betrifft rund 0,0005 % der Weltbevölkerung (jeder 200.000ste Mensch). Die Wahrscheinlichkeit eine Thrombose mit der Pille zu entwickeln ist da beispielsweise um ein Vielfaches wahrscheinlicher (0,09–0,12 %), als dass eine Kontraindikation für die Verhütung mit Kupfer vorliegt.
Dieser Mythos ist ein Resultat aus dem Infektionsmythos, denn wenn es zu einer unbemerkten oder zu spät erkannten Unterleibsinfektion kommt und die Keime dann noch in die Eierstöcke wandern, können diese vernarben oder verkleben. In diesem Fall wäre die Fruchtbarkeit tatsächlich eingeschränkt. Allerdings kommt es nur sehr selten zu so einem Vorfall und hat wie oben bereits erwähnt, weniger mit der Kupferkette zu tun und mehr mit der Anzahl der verschiedenen Sexualpartner.
Im Gegensatz zu hormonellen Verhütungsmitteln kann eine Frau nach einer Entfernung von GyneFIX® sofort mit dem nächsten Zyklus wieder schwanger werden. Da die Kupferkette keinen Einfluss auf den hormonellen Zyklus der Frau nimmt, ist die altersgerechte und individuelle Fruchtbarkeit direkt nach dem Entfernen wieder hergestellt.